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Fußball-A-Liga SG Nordheim/Wattenheim hadert mit 0:1-Heimniederlage gegen VfR Fehlheim II / Azzurri gewinnen Duell mit Lindenfels 3:0

„Unnötig, unglücklich, unverdient“

Archivartikel

ried.Lediglich die Lampertheimer Azzurri konnten am neunten A-Liga-Spieltag über drei Punkte jubeln. Der FV Hofheim und der FV Biblis holten bei ihren Auswärtspartien zumindest je einen Zähler, der VfB Lampertheim und die SG Nordheim/Wattenheim verloren ihre Spiele.

SG NoWa – VfR Fehlheim II 0:1

Nach dem Abpfiff der A-Liga-Partie war SG NoWa-Coach Jens Stark extrem angefressen. Gerade hatte seine Mannschaft das Kerwespiel gegen die zweite Fehlheimer Garnitur verloren. „Das war unnötig, unglücklich und unverdient. Mit einem Unentschieden hätte ich noch leben können, aber diese Niederlage ist ein Witz“, ärgerte sich Stark. Großen Anteil an der Heimniederlage schrieb Stark dem Schiedsrichter zu: „Das war eine sehr schlechte Leistung. Dazu werden wir dem Verband einen Bericht schreiben.“ Dabei lief es zunächst gut für die Spielgemeinschaft. Starks Mannschaft bestimmte das Spiel, die Fehlheimer agierten fast nur mit Befreiungsschlägen. Auch Chancen erarbeitete sich Starks Truppe immer wieder, konnte die aber wie so oft nicht konsequent genug verwerten.

„Bei besserer Chancennutzung hätten sich die Fehlheimer über ein 3:0 zur Halbzeit nicht beschweren dürfen“, sagte Stark. Auch im zweiten Durchgang behielt die SG NoWa die Überhand. In der 70. Minute traf Niklas Fleischhacker endlich zum längst verdienten 1:0, doch der Schiedsrichter versagte dem Treffer die Anerkennung und sorgte damit für Fassungslosigkeit auf der Nordheimer Bank.

„Der Ball war mindestens zwei Meter hinter der Linie, als ihn der Fehlheimer Abwehrspieler wieder ins Feld schoss. Das Tor nicht anzuerkennen, war eine Frechheit“, haderte Stark. Wenig später stand der Referee wieder im Mittelpunkt, als er beim ersten Angriff des VfR ein Foul erkannte und den Fehlheimern einen Strafstoß zusprach. Artur Reinhard verwandelte zum Siegtreffer und stellte damit den Spielverlauf auf den Kopf (83.).

Aschbach – VfB Lampertheim 6:0

Erneut musste der VfB eine hohe Niederlage einstecken. Beim TSV Aschbach unterlagen die Lampertheimer mit 0:6 und bleiben auf dem vorletzten Tabellenplatz stecken. Neben den vielen Gegentoren kassierte der VfB auch in Aschbach zwei Foulelfmeter und eine Rote Karte, erneut brachen die Gegenwehr der Spargelstädter in der zweiten Halbzeit zusammen. „Unser Sieg ist hochverdient. In der ersten Halbzeit war lediglich die Chancenverwertung unser Manko. Insgesamt können wir aber zufrieden sein“, freute sich Aschbachs Sportausschusschef Ali Baytürk.

Die Tore für den ungefährdeten Aschbacher Heimsieg erzielten Spielertrainer Sandro Riebel (12., 47.), Michael Weihrauch (63., 68.), Carsten Weihrauch (72.) und Marius Strauch (Foulelfmeter, 84.).

Az. Lamperth. – Lindenfels 3:0

„Das war eine gute Leistung meiner Mannschaft. Nach dem Unentschieden gegen Aschbach haben wir ein paar Umstellungen vorgenommen – und die haben gefruchtet. Ich bin zufrieden, diese drei Punkte sind hochverdient“, lobte Azzurri-Coach Martin Göring seine Truppe nach dem Heimsieg gegen Lindenfels. Marcel Rose (13., Sascha Weisel (53.) und Pelleriti (Foulelfmeter, 90.) trafen für die Azzurri.

TSV Reichenbach – FV Hofheim 2:2

Nur ganz knapp hat der FV Hofheim beim bisherigen A-Liga-Primus TSV Reichenbach eine dicke Überraschung verpasst. Nachdem die Hofheimer durch zwei Treffer (10., 25.) mit einer 2:0-Führung in die Halbzeit gingen, brachte Leonardo Muzhaqi den TSV wieder heran (60.). In der Folge nutzten die Hofheimer jedoch ihre Konterchancen nicht konsequent. Kurz vor dem Abpfiff traf Christopher Beilstein schließlich zum 2:2 (90.).

FC Ober-Abtsteinach – FV Biblis 0:0

Mit einem torlosen Unentschieden endete die Bibliser Auswärtsfahrt zum FC Ober-Abtsteinach. rago

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