Lokalsport Südhessen

Fußball-A-Liga NoWa-Trainer Stark sieht großes Potenzial / Ziel bleibt weiter der Klassenerhalt

„Unser Spiel muss noch flexibler werden“

Archivartikel

Nordheim/Wattenheim.Bei der SG Nordheim/Wattenheim läuft die Vorbereitung auf die Restsaison in der Fußball-A-Liga auf Hochtouren. Bereits seit Anfang Februar lässt Coach Jens Stark seine Spieler wieder dreimal pro Woche trainieren, um die Sportgemeinde für die ausstehenden Rundenspiele fit zu machen. Mit dem bisherigen Leistungsstand ist Stark zufrieden, auch die Ergebnisse waren vielversprechend. „Bis jetzt läuft es gut. Die gesamte Mannschaft nimmt die Vorbereitung ernst, alle Spieler arbeiten diszipliniert mit“, sagt Stark. Die Spieler träfen sich auch abseits des Trainingsplatzes, um an sich zu arbeiten. So gingen sie öfter gemeinsam ins Fitnessstudio. „Das stärkt natürlich auch den Zusammenhalt innerhalb des Teams“, freut sich Stark über das Engagement seiner Truppe.

In den Testspielen zahlten sich die Sonderschichten bereits das eine oder andere Mal aus. Gegen den Kreisoberligisten Alemannia Groß-Rohrheim gewann die SG NoWa mit 1:0, gegen die Lampertheimer Olympia (B-Liga) sogar mit 5:2. Lediglich bei den Auswärtsauftritten gab es noch Luft nach oben: Beim TSV Auerbach (Kreisliga Karlsruhe) unterlagen die Blauen mit 0:2 und bei den Verbandsliga-A-Junioren des FC 07 Bensheim verloren sie knapp mit 0:1. „Die beiden Niederlagen schmerzen uns aber nicht weiter, denn die Leistung der Mannschaft war in den beiden Spielen trotzdem nicht schlecht. Man hat das große Potenzial gemerkt, gerade im konditionellen Bereich sehe ich uns bereits gut aufgestellt“, sagt Stark.

Zwei Verstärkungen bekam Starks Mannschaft in der Winterpause. Vom FV Biblis wechselte Marvin Weiland zur Sportgemeinde. Aus der eigenen A-Jugend bekommt Elias Bersch seine Chance auf einen Platz in der Ersten Mannschaft. Dagegen verließ André Braun den Klub, der künftig für die Lampertheimer Olympia spielt. „Er hat in der bisherigen Saison aber für unseren Kader ohnehin keine Rolle gespielt“, bekennt Stark.

Für die Spiele in der Restrunde hofft der Trainer, den Abstand zum Tabellenende weiter ausbauen zu können: „Unser Ziel ist und bleibt der Klassenerhalt. Erst, wenn wir den sicher in der Tasche haben, werden wir uns über mehr Gedanken machen.“

22 Punkte aus 17 Partien

Vor der Winterpause verlief die Runde für die SG NoWa durchaus zufriedenstellend. Mit 22 Punkten aus den ersten 17 Partien steht die Stark-Elf auf dem zehnten Tabellenplatz, der Abstand zur Abstiegsrelegation beträgt bereits komfortable elf Zähler. Gelänge es, diese Bilanz bis zum Rundenende zu halten, wäre Stark mit seiner ersten Trainersaison absolut zufrieden.

Für die mittelfristige Zukunft stehen aber doch einige Änderungen an. Personell will der Übungsleiter weiterhin möglichst viele Jugendspieler an das Team heranführen, im Spielsystem will er künftig noch variabler werden – etwa mit der Umstellung auf eine Dreier-Abwehrkette. „Da probieren wir bereits ein paar Sachen, denn unser Spiel muss noch flexibler werden.“

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