Lokalsport Südhessen

Spiel der Woche Lampertheimer A-Liga-Schlusslicht unterliegt SV Winterkasten nach unglücklichem Verlauf mit 0:5

VfB klebt das Pech am Schuh

Lampertheim.Der VfB Lampertheim hätte sich am Samstag im letzten Punktspiel des Jahres gerne etwas Zählbares unter den Weihnachtsbaum gelegt, doch dem Tabellenletzten der Kreisliga A Bergstraße klebte das Pech förmlich am Fußballschuh, während die Gäste vom SV Winterkasten ihre Chancen zu nutzen wussten. Am Ende musste sich der VfB dem Team aus dem Odenwald mit 0:5 (0:3 geschlagen geben. Ein Resultat, das den Spielverlauf nur sehr bedingt wiedergab.

„Wir hatten gerade in der ersten Halbzeit selbst viele Chancen, aber bei uns geht das Ding nicht rein. Du hast hier die Möglichkeit, selbst in Führung zu gehen oder mit dem Elfmeter das 1:1 zu machen. Wieder einmal haben wir uns für unseren Aufwand nicht belohnt und das 0:5 liest sich am Ende dann einfach wieder nur brutal“, haderte VfB-Spielertrainer Joshua Akeem Ojeaga. Er war sehr darüber enttäuscht, dass der betriebene Aufwand der Grün-Weißen wieder nicht belohnt wurde.

„Ergebnis zu hoch ausgefallen“

„Bei uns kommt im Moment einfach alles zusammen, beim Warmmachen verletzten sich zwei Spieler und in der Partie dann noch einmal zwei. Vorne machst du die Dinger nicht rein, die – wenn du auf Platz acht in der Tabelle stehen würdest – im Tor landen“, zeigte sich auch Florian Gromus enttäuscht, der den VfB gemeinsam mit Ojeaga betreut. Winterkastens Coach Uwe Reibold zollte dem Auftritt des Schlusslichts dennoch ein Lob. „Das Ergebnis ist sicherlich höher ausgefallen, als es der Spielverlauf eigentlich hergab. Gerade in der ersten Halbzeit hatten wir schon unsere Probleme, machen aber zum richtigen Zeitpunkt die Tore. In der zweiten Halbzeit haben wir dann nicht mehr so viel zugelassen. Unser Sieg ist schon verdient. Trotzdem sage ich: ’Hut ab vor dem VfB’.“

Dass die Gäste aus Winterkasten die drei Zähler aus der Spargelstadt mit zur anschließenden Weihnachtsfeier in den Odenwald nehmen konnten, hatten sie dabei auch Maximilian Pfeifer zu verdanken, der an der Entstehung der ersten drei SVW-Treffer beteiligt war und das 0:5 (82.) selbst erzielte. Dabei startete der VfB eigentlich gut ins letzte Spiel 2019. Nach drei Minuten prüfte Akif Agün SVW-Torwart Johannes Daum. Patrick Bleiziffer verfehlte das Tor der Gäste nur knapp (16.). In der 19. Minute hatten die Grün-Weißen Pech, als Pfeifer Edwin Unterreiner in Szene setzte. Dessen Schuss schien VfB-Keeper Fatih Gön schon entschärft zu haben, ehe er das Kunstleder dann doch unglücklich zum 0:1 (19.) ins eigene Tor bugsierte. Nur fünf Minuten später hätte es dann 1:1 stehen können, als VfB-Kapitän Joey Gutschalk nach einem Foul an Agün zum Foulelfmeter antrat – Johannes Daum parierte den Strafstoß allerdings (24.).

VfB muss Torhüter wechseln

Gutschalk hatte zwei Minuten später schon die nächste dicke Möglichkeit, sein Schuss ging aber knapp links am Tor vorbei (26.). Stattdessen legte Pfeifer Janis Bauer den Ball auf, der mit einem satten Schuss ins rechte obere Eck unhaltbar zum 0:2 (30.) traf. In der 37. Minute war es erneut Pfeifer, der diesmal Jonas Favorite bediente – und es hieß 0:3 (37.).

Auch in den zweiten 45 Minuten blieb den Hausherren das Pech treu. So mussten die Grün-Weißen verletzungsbedingt den Torhüter wechseln – und der für Fatih Gön ins Tor gerückte Kirill Dorngof sollte auch noch zweimal hinter sich greifen müssen. Zunächst stellte Jonas Favorite auf 0:4 (78.). Pfeifer ließ kurz danach das 0:5 (82.) folgen, nachdem er in der 65. Minute noch aus kurzer Distanz nur den Pfosten des VfB-Tore getroffen hatte.

Zum Thema
Das Wichtigste von heute
Newsticker Südhessen Ticker
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional