Lokalsport Südhessen

Fußball-A-Liga 2:3 gegen Fehlheim ist neuntes Spiel in Folge ohne Punkte

VfB Lampertheim verpasst erneut die Trendwende

Archivartikel

Ried.Nur der FV Biblis konnte sich am 14. Spieltag der Fußball-A-Liga über einen Sieg freuen. Die Gurkenstädter besiegten in unserem „Spiel der Woche“ die SG NoWa mit 3:0, dagegen reichte es für die Lampertheimer Azzurri beim Auswärtsspiel gegen den SV Anatolia Birkenau nur zu einem torlosen Remis. Niederlagen kassierten sowohl der FV Hofheim als auch der VfB Lampertheim. Während die Lampertheimer im eigenen Stadion gegen den VfR Fehlheim II mit 2:3 verloren, unterlagen die Hofheimer beim SV Lindenfels mit 2:4.

VfB Lampertheim – Fehlheim II 2:3

Mit einer Heimniederlage gegen die zweite Mannschaft des VfR Fehlheim setzte der VfB Lampertheim seine Negativserie fort. „Diese Niederlage ist für uns sehr bitter, zumal wir gegen Ende hin am Ausgleich dran waren. Letztlich hat es aber wieder nicht sein sollen und wir sind erneut nicht für unsere Anstrengungen belohnt worden“, haderte VfB-Sportausschusschefin Gisela Hanusch nach dem neunten Spiel ohne Punkte.

Dabei begann der herbstliche Nachmittag im Adam-Günderoth-Stadion vielversprechend. Johannes Gottfried nutzte die erste Chance des Spiels brachte den VfB mit 1:0 in Führung (5.). Danach verließ die Spargelstädter aber wieder das Glück, Timothy Cox sorgte für den Ausgleich (20.) und André Knecht erzielte die Fehlheimer Halbzeitführung (36.).

In der zweiten Halbzeit lenkte Joschua Akeem Ojeaga den Ball unglücklich ins eigene Netz (65.), aber der VfB gab sich nicht auf. Durch einen verwandelten Strafstoß von Halil Erdogan (81.) kamen die Lampertheimer noch einmal heran, kurz vor dem Abpfiff vergab aber Marcel Unrath die große Ausgleichschance – sein Schuss prallte an die Latte (87.).

Neben der sportlich prekären Situation geht die Suche nach einem neuen Trainer. „Bis zur Winterpause wird das kommissarisch Joschua Akeem Ojeaga übernehmen. Bis dahin wollen wir weitere Unruhe innerhalb der Mannschaft vermeiden, in der spielfreien Zeit werden wir uns dann formatieren und neu aufstellen“, sagt Hanusch.

Anatolia Birkenau – Azzurri 0:0

„Natürlich hatten wir uns von diesem Spiel mehr erhofft. Gerade in der ersten Halbzeit hatten wir auch genug Chancen, das eine oder andere Tor zu machen. Am Ende bin ich aber froh, dass sich keiner meiner Spieler verletzt hat, denn die Birkenauer haben sehr hart gespielt. Der Schiedsrichter hat da viel zu selten eingegriffen. Es gab immer wieder Fouls von hinten, aber der Schiri zeigte keine Karten. Dass das Spiel so rau wurde, war auch die Schuld des Unparteiischen“, resümierte Azzurri-Coach Martin Göring nach der Nullnummer gegen die Anatolia. Die größte Möglichkeit zur Lampertheimer Führung hatte Nunzio Pelleriti, dessen Versuch aber lediglich an die Latte knallte (20.).

SV Lindenfels – FV Hofheim 4:2

„Das war kein gutes Spiel, aber unser Sieg ist verdient. Wir haben unsere Tore zu den richtigen Zeitpunkten gemacht und unsere Heimstärke ausgespielt. Die Hofheimer haben dagegen oft nur mit Weitschüssen agiert“, freute sich Jochen Rettig, Vorstandsmitglied beim SVL. Für Lindenfels trafen Stephan Weber (21.), André Wörle (Foulelfmeter, 32.), Marcel Schneider (35.) und Stefan Keindl (53.), für die Hofheimer erzielte Fabian Gräf beide Treffer (29., 65.). rago

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