Lokalsport Südhessen

Spiel der Woche A-Liga-Schlusslicht aus Lampertheim gibt im Duell mit Winterkasten die Hoffnung nicht auf

VfB sehnt Erfolgserlebnis herbei

Lampertheim.Mit dem A-Liga-Heimspiel gegen den SV Winterkasten steht für den VfB Lampertheim am Samstag um 16 Uhr im Adam-Günderoth-Stadion das letzte Match vor der Winterpause an. Diese Zeit will der Tabellenletzte aus der Spargelstadt nutzen, um die Weichen für die im März 2020 beginnende Restrunde zu stellen. Zuvor sehnen sich die Grün-Weißen allerdings im letzten Punktspiel vor Weihnachten nach Zählbarem. „Florian Gromus und ich haben in den vergangenen Wochen gerade in Sachen Disziplin und Trainingsbeteiligung einiges verändert. Auch sportlich haben wir zuletzt deutlich bessere Spiele gezeigt, wobei unser letztes Ergebnis mit der 0:8-Niederlage beim SV Lindenfels in diesem Punkt ein Rückschritt war. Es wäre schön, wenn wir uns für unseren Aufwand endlich einmal belohnen könnten“, erklärt VfB-Spielertrainer Joshua Akeem Ojeaga, der die Grün-Weißen gemeinsam mit Gromus betreut.

SVW-Coach Uwe Reibold will sich vom Tabellenstand der Spargelstädter denn auch nicht blenden lassen. „Da muss ich nur an das Hinspiel erinnern, als der VfB eigentlich die bessere Mannschaft war, wir aber kurz vor Schluss den 2:1-Siegtreffer erzielen. Auch zuletzt im Heimspiel gegen den VfR Fehlheim II war der VfB eigentlich die bessere Mannschaft, verliert aber mit 2:3. Das hat mir Fehlheims Trainer Wolfgang Jäger im Gespräch bestätigt“, berichtet er.

Zwei Punkte aus 17 Spielen

Dass dem VfB angesichts von bisher mageren zwei Punkten, der dritte wurde wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls abgezogen, der Gang in die Kreisliga B droht, davor verschließt Joshua Akeem Ojeaga nicht die Augen. „Natürlich muss man bei diesem Tabellenstand davon ausgehen, dass man absteigt, aber wenn es eben für die A-Klasse nicht reicht, dann gehen wir eben in die B-Liga. Es sind zwar sportlich keine schönen Zeiten, aber der VfB Lampertheim hat schon Schlimmeres durchgemacht. Solange man rechnerisch noch nicht abgestiegen ist, gibt es aber immer noch eine kleine Chance“, sieht der Coach noch einen Hoffnungsfunken.

„Nach dem Rücktritt von Hamdija Catic im September haben Florian Gromus und ich zusätzlich zur zweiten Mannschaft auch die erste Mannschaft übernommen, er von draußen und ich als Spielertrainer auf dem Platz. Florian gehört dem VfB von Kindesbeinen an und ich bin auch schon seit 20 Jahren hier, da war es für uns eigentlich keine Frage einzuspringen. Wir könnten uns auch vorstellen das weiterzumachen“, sagt Ojeaga.

Dass man nach der tollen vergangenen A-Liga-Saison mit Platz drei beim SV Winterkasten diesmal etwas kleinere Brötchen würde backen müssen, war dem Club aus Lindenfels klar. „Mit Max Katzenmeier haben wir vor der Runde unseren besten Torjäger an den FC Fürth verloren“, gibt Reibold zu bedenken, der vor der Winterpause das Erreichen der 30 Punkte-Marke ausgerufen hat. „Da fehlen uns aktuell noch zwei Punkte und diese Marke würden wir mit einem Sieg in Lampertheim natürlich gerne knacken“, weiß der Gästecoach, dass der SVW auch angesichts von noch zwei Nachholspielen im kommenden Jahr dann um die vorderen Plätze weiter ein Wörtchen mitreden würde.

Während der VfB bis auf den rotgesperrten Abdoulaye Nolwenn Dramé keine größeren Ausfälle zu beklagen hat, könnte beim SVW Sebastian Brockmeyer wieder zum Team stoßen.

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