Lokalsport Südhessen

Fußball-Kreisoberliga Göbel-Elf empfängt zuletzt starke Tvgg Lorsch

VfR braucht die Trendwende

Ried.In der Fußball-Kreisoberliga haben die beiden Teams aus Lorsch derzeit einen bemerkenswerten Lauf. Aufsteiger SC Olympia hat nach dem Trainerwechsel Georg Eckhardt für Hagen Brinkmann merklich Fahrt aufgenommen, ist seit vier Spielen ungeschlagen und brachte Tabellenführer FSG Riedrode am vergangenen Sonntag beim 4:4 an den Rand einer Niederlage. Noch etwas besser läuft es bei der Tvgg Lorsch, die Sieg an Sieg reiht, und auch am vergangenen Sonntag bei der TSV Auerbach gewann. Mit diesem Erfolg hat sich die Elf von Tim Schicker nun sogar vor den VfR Bürstadt geschoben.

Ausgerechnet nun kommt es zum Duell zwischen den zuletzt enttäuschenden Bürstädtern und der Überraschungsmannschaft vom Lorscher Ehlried. „Unsere 1:2-Niederlage gegen den TV Lampertheim hat Spuren hinterlassen. Trotz guten Spiels haben wir verloren und müssen nun mit der Situation umgehen, von Verfolger Lorsch eingeholt worden sein“, blickt Bürstadts Co-Trainer Christoph Schamber auf eine Paarung, bei der es noch vor einigen Wochen keine Diskussionen darüber gegeben hätte, wer Favorit ist.

Inzwischen aber sieht Schamber nicht mehr seine Bürstädter, sondern die Gäste aus Lorsch nach ihrer tollen Siegesserie in der Favoritenrolle. Dies aber wiederum befreit den VfR nicht von allem Druck. Im Gegenteil. „Wir müssen unbedingt punkten. Wenn es dreifach ist, umso besser“, hat Schamber die Zeichen der Zeit erkannt. Gerne würde er diese Begegnung in voller Mannschaftsstärke bestreiten. Doch die Verletztenliste gibt wenig Anlass zur Zufriedenheit. Mussten die Brüder Daniel und Dennis Böck sowie Besim Reka bereits gegen Lampertheim pausieren, so riss sich Robin Schäfer in diesem Derby wohl das Kreuzband. Hinzu kommt der Langzeitverletzte Kadir Kilic, der dem VfR schon seit Saisonbeginn fehlt.

Klartext von Bozanvic

Gesprächsbedarf gab es bei der FSG Riedrode nach dem Spiel bei Olympia Lorsch, in der der Tabellenführer lange Zeit zurücklag und sich erst durch einen fulminanten Schlussspurt ein Unentschieden sicherte. „In punkto Moral kann ich meiner Mannschaft zwar nichts vorwerfen, doch die Art und Weise, wie wir phasenweise agiert haben, hat mit absolut nicht gefallen“, sprach Duro Bozanovic Klartext. Am Sonntag aber bietet sich den Riedrodern bei Aufsteiger FC Ober-Abtsteinach die Gelegenheit zur Wiedergutmachung. Der hat im Übrigen das Siegen nicht verlernt und ist nach dem knappen 2:1-Heimsieg über den FC Starkenburgia Heppenheim nun nicht mehr Tabellenletzter.

Kecskemeti setzt auf zwei Talente

Vier Spiele in Folge gewonnen und zu Hause noch ohne Niederlage – der TV Lampertheim hat zweifelsohne einen guten Lauf. Auch für den Sonntag rechnen sich die Turner gegen die Spielvereinigung Fürth, gegen die es im Hinspiel eine unglückliche 0:1-Auswärtsniederlage gab, eine gute Siegchance aus. Dabei ist TVL-Coach Rudi Kecskemeti nicht entgangen, dass die Odenwälder in der Tabelle nach unten durchgereicht wurden.

„Meine Mannschaft ist intelligent genug, um einen solchen Gegner nicht zu unterschätzen“, sagt der Trainer. Er muss zwar aktuell auf Leistungsträger wie Philipp Hensel und René Salzmann verzichten, doch dafür machte ihm der Einsatz der beiden A-Junioren Nico Jäger und Marcel Furgol beim jüngsten 2:1-Auswärtserfolg in Bürstadt sehr viel Freude.

Vor schweren Auswärtsaufgaben stehen der FC Alemannia Groß-Rohrheim (in Mitlechtern) und der FV Hofheim, der im Bensheimer Weiherhausstadion zu Gast bei der TSV Auerbach ist. hias

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