Lokalsport Südhessen

Fußball-Kreisoberliga Barisic-Elf empfängt SG Wald-Michelbach

VfR Bürstadt braucht Leistungsteigerung

Ried.Zu den Mannschaften, mit denen in dieser Saison in der Fußball-Kreisoberliga zu rechnen ist, zählt zweifelsohne die SG Wald-Michelbach. Aber auch diese ist nicht frei von Sorgen und steht aktuell nur auf dem sechsten Tabellenplatz. Gerade das magere 3:2 der Wald-Michelbacher am vergangenen Sonntag gegen Schlusslicht Olympia Lorsch zeigt, dass bei ihnen das spielerische Optimum noch längst nicht erreicht ist.

Von solch etwaigen Problemen der kommenden Gastmannschaft will Goran Barisic, der Trainer des VfR Bürstadt, nichts wissen: „Für mich zählt die SG Wald-Michelbach klar zu den drei besten Mannschaften in der Kreisoberliga, die am Saisonende durchaus Meister werden können. Die Favoritenrolle liegt klar beim Gegner.“

Juric und Bugert fraglich

Baustellen gibt es aber auch bei der Bürstädter Mannschaft. Diese sahen viele im Aufwind, doch nach der 2:3-Niederlage bei der Tvgg Lorsch müssen sich die Schwarz-Weißen wieder nach unten orientieren. Nach dieser ist Barisic nicht gleich zur Tagesordnung übergegangen, sondern sprach offen aus, dass seine Mannschaft seiner Ansicht nach vom Unparteiischen benachteiligt wurde: „In der ersten Halbzeit muss er Elfmeter für Bürstadt pfeifen und darf kurz vor Schluss unseren möglichen Siegtreffer zum 3:2 nicht aberkennen.“

Gegen Wald-Michelbach hoffen die Bürstädter aber nicht nur auf eine bessere Schiedsrichterleistung, sondern auch auf ein verbessertes Auftreten der Mannschaft, die möglicherweise ohne die beiden Zugänge Andrej Juric und Patrick Bugert auskommen muss. Mit Salem Nesust wird ein weiterer Zugang bis zum Jahresende ausfallen.

FCA hofft auf Befreiungsschlag

Arbeit, Studium, Verletzung oder Krankheit – beim FC Alemannia Groß-Rohrheim ist die Trainingsbeteiligung aktuell nicht die beste. „In den vergangenen Wochen habe ich im Durchschnitt sieben Spieler bei den Übungseinheiten gezählt. Wenn wir uns in der Kreisoberliga behaupten wollen, ist das eindeutig zu wenig“, macht Groß-Rohrheims Trainer Alexander Behrendt seinem Unmut Luft. Ihm ist nicht entgangen, dass es auch bei der KSG Mitlechtern, die nun in Groß-Rohrheim spielt, zuletzt nicht optimal lief, was Niederlagen mit vielen Gegentoren gegen die SG Unter-Abtsteinach II und die Zweitvertretung aus Unter-Flockenbach belegen.

Zudem beklagt Mitlechterns Spielertrainer Christoph Schamber, in der vergangenen Saison noch spielender Co-Trainer beim VfR Bürstadt, das Ausfallen des leistungsstarken Trios Simon Eckert, Matthias Uhlir und Torhüter Jan Heckmann. „Ich arbeite hart an unserem Erfolgserlebnis und hoffe, dass die Mannschaft die PS, über die sie momentan verfügt, gegen Mitlechtern auf den Platz bringen kann“, erklärt der FCA-Coach. Die Groß-Rohrheimer müssen unterdessen auf Etienne Puls, Julian Schulz und Felix Barzen verzichten. hias

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