Lokalsport Südhessen

Fußball-Kreisoberliga Mit Selbstbewusstsein nach Birkenau

VfR Bürstadt muss auf Hartplatz ran

Ried.Thorsten Massoth, Torwarttrainer des Fußball-Kreisoberligisten VfR Bürstadt, stellt gerne die Frage, welches die letzten drei Vereine im Kreisgebiet sind, die ihren Gegner ausschließlich eine Spielmöglichkeit auf dem Hartplatz anbieten können. Alle diese drei Clubs befinden sich im Odenwald. Der SV Schönberg zählt ebenso dazu wie der SV Scharbach. Aber auch Kreisoberligist Anatolia Birkenau ist in seinem Vorhaben, dem ungeliebten Sand im Birkenauer Gemeindeteil Löhrbach Adieu zu sagen, noch keinen Schritt weiter gekommen.

So erwartet auch die Spieler des VfR am Sonntag ein traditionell angehauchtes Geläuf, wenn ihr Auswärtsspiel beim Zehnten Anatolia angepfiffen wird. Trotz der widrigen Umständ dürfen sich die Bürstädter beim A-Liga-Meister des Jahres 2015 durchaus etwas ausrechnen, denn der 2:0-Heimsieg am vergangenen Wochenende über die FSG Riedrode stärkte das Selbstbewusstsein.

Hofheim nach Wald-Michelbach

„Das war ein hartes Spiel gegen Riedrode. Da wurde uns alles abverlangt. Aber auch die kommenden Aufgaben werden kaum leichter“, sagt Christoph Schamber, der spielende Co-Trainer des VfR Bürstadt. Da die Birkenauer vor der Saison viele Ab- und Zugänge hatte, fällt es Schamber schwer, eine Prognose abzugeben. Eins aber ist Schamber klar: „Bedingt durch die äußeren Umstände wird es ein kampfbetontes Spiel werden.“

Wohlwollend nimmt er zur Kenntnis, dass die Verletztenliste beim VfR kürzer geworden ist. So sind bis auf Kadir Kilic und Maximilian Schröher alle Spieler an Bord. Allerdings befinden sich Andreas Krämer und Eugen Zweininger weiter im Aufbautraining.

Zwei Siege, zwei Unentschieden, zwei Niederlagen, 15:4 Tore: Der FC Alemannia Groß-Rohrheim ist das personifizierte Mittelmaß in der Kreisoberliga. So wird es in dieser Saison wohl nicht zum zweiten Platz aus dem Vorjahr reichen, aber aes droht auch keine Zittersaison wie 2016/17, als die Alemannen erst am letzten Spieltag den Klassenerhalt unter Dach und Fach brachten.

Am Sonntag gastiert die Elf von Hamza Elezovic bei der Spielvereinigung Fürth, die vom ehemaligen Bürstädter Zweitligaspieler Ludwig Brenner trainiert wird. Auch wenn die Mannschaft aus dem Odenwald am vergangenen Wochenende über ein 1:1 beim VfL Birkenau nicht hinaus kam, zählt sie zu den fünf, sechs Mannschaften der Liga, die in dieser Runde das Zeug zum Meister haben.

Den weitesten Anreiseweg aller Mannschaften muss am Sonntag der FV Hofheim zurücklegen. Die Begegnung bei der SG Wald-Michelbach ist ein Spiel zwischen zwei Mannschaften, die am vergangenen Sonntag Federn lassen mussten. „Das wird ein ganz schweres Spiel für uns. Ich wäre dort bereits mit einem Unentschieden zufrieden“, hält Hofheims Spielertrainer Oliver Schader den Ball flach. hias

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