Lokalsport Südhessen

Fußball-Kreisoberliga Brisantes Lokalduell zwischen Bürstadt und Tvgg Lorsch

VfR muss Kraft tanken

Archivartikel

Ried.In der Fußball-Kreisoberliga kommt es am Sonntag zum großen Städteduell zwischen Bürstadt und Lorsch. So findet bei der Tvgg Lorsch, die nach schlechtem Saisonstart inzwischen wieder ins Tabellenmittelfeld vorgerückt ist, das Spiel gegen die wiedererstarkte FSG Riedrode statt. Die Spielgemeinschaft der SG und des FSV Ried-rode hat sich nach dem 4:1-Erfolg über den TV Lampertheim immerhin den zweiten Platz zurückerobert.

Noch besser steht der VfR Bürstadt da, der als Tabellenführer grüßt. Nun empfängt die Elf von Karl-Heinz Göbel Aufsteiger SC Olympia Lorsch. Dieser sorgte vor wenigen Tagen für einen Paukenschlag und trennte sich von Aufstiegstrainer Hagen Brinkmann, weil dieser der Mannschaft keine Impulse mehr geben konnte. Nun trainieren die beiden Co-Trainer Bekir Ilhan und Kevin Eichhorn, der bei der Olympia im Mittelfeld spielt, die Mannschaft.

„Die letzten zwei Spiele haben uns sehr viel Kraft gekostet. Wir hoffen, dass wieder alle fit sind. Eugen Zweininger und Dennis Böck mussten verletzt raus. Hinzu kommt eine Gehirnerschütterung von Torwart Maxi Kölsch. Positiv ist, dass Besim Reka und Andreas Krämer wieder im vollen Besitz ihrer Kräfte sind“, sieht Bürstadts spielender Co-Trainer Christoph Schamber seine Mannschaft auf einem guten Weg.

Heimrecht genießt Alemannia Groß-Rohrheim gegen die SG Wald-Michelbach. Diese gewann am vergangenen Sonntag mit 8:1 gegen den FV Hofheim. In der Vergangenheit mussten die Rohrheimer die Treffsicherheit der Wald-Michelbacher am eigenen Leibe erfahren, etwa im März 2016, als sie am traditionsreichen Wald-Michelbacher Sportplatz an der Rudi-Wünzer-Straße mit 0:10 unter die Räder kamen.

Alemannia hofft

Dennoch strebt Klaus Anthes, der Vorsitzende des FC Alemannia, drei Punkte an. „Wir wollen doch in der Tabelle auch mal einen Schritt nach vorne machen“, hofft das Urgestein des Vereins, an das 2:2 in Fürth anknüpfen zu können. Immerhin sieht es personell gut aus, denn bis auf Verteidiger Almedin Besic befinden sich alle Spieler an Bord.

Keine einfachen Zeiten durchleben derzeit die Spieler des FV Hofheim, die nach der Klatsche in Wald-Michelbach dringend neues Selbstbewusstsein benötigen. Aber am Sonntag kommt eine Mannschaft in den Sportpark, der es kaum bessergeht: Der FC Starkenburgia steht mit nur vier Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Und die Trainer Volkan Koc und Volkan Erdinc suchen dringend nach einem Erfolgsrezept. Dennoch übt sich Hofheims Spielertrainer Oliver Schader vor dem richtungsweisenden Kellerduell in Bescheidenheit. „Unsere personelle Situation ist schlecht. Ein Unentschieden würde bereits dazu beitragen, dass wir uns etwas stabilisieren.“

Gerade einen Mann wie Marcel Mackemull könnte der FVH dringend gebrauchen. Kaum schoss dieser fünf Treffer im ersten Spiel beim 7:0 über die TSV Auerbach, fiel er verletzungsbedingt aus. „Ich rechne damit, dass mir Marcel in ein oder zwei Wochen wieder zur Verfügung steht. Länger können wir kaum noch auf ihn verzichten“, so Schader.

Die neuformierte Mannschaft von Anatolia Birkenau hat der TV Lampertheim zu Gast. Dieser will mit einem Heimsieg die Grundlage für ein weiteres Verweilen im oberen Tabellendrittel schaffen. hias

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