Lokalsport Südhessen

Fußball-Kreisoberliga Bürstädter haben gute Erinnerungen an Mitlechtern

VfR muss sich steigern

Ried.Hinteres Mittelfeld in der Fußball-Kreisoberliga Bergstraße. Beim VfR Bürstadt sind wohl die wenigsten Verantwortlichen mit dem Verlauf der bisherigen Runde zufrieden. Zwar wussten alle beim 1910 gegründeten Traditionsverein, dass es nach dem großen Aderlass im Sommer schwer werden würde, den zweiten Platz der Vorsaison zu wiederholen. Doch Platz zwölf dürfte auch nicht der Anspruch der Schwarz-Weißen sein.

Das magere 2:2 am vergangenen Sonntag gegen Unter-Flockenbach II trug ebenfalls wenig zur Begeisterung bei. Vielleicht klappt es am Sonntag bei der KSG Mitlechtern besser. Immerhin haben die Bürstädter an Mitlechtern durchaus positive Erinnerungen. Beispielsweise an den 22. November 2015, als sie mit einem 3:2 in Sachen Klassenerhalt eine Aufholjagd einleiteten und den Ligaverbleib sicherten. „Spiele in Mitlechtern sind für jeden Kreisoberligisten eine sehr schwere Aufgabe. Es ist unangenehm dort zu spielen. Deswegen wird das auch für uns kein Zuckerschlecken“, sagt Bürstadts Trainer Goran Barisic. Er mus voraussichtlich auf Andrej Juric, Burak Karlidag, Daniel Böck und Salem Nesust verzichten.

Mitlechterns Spielertrainer Christoph Schamber freut sich schon auf die Begegnung, schließlich trug er noch in der vergangenen Saison das schwarz-weiße Trikot des VfR. Dass es für die Bürstädter schwer werden würde, befürchtete auch Schamber. Umso mehr zollt er den Verantwortlichen um Barisic Respekt, dass es ihnen trotz der vielen Abgänge gelungen ist, eine schlagkräftige Mannschaft zusammenzustellen. „Die haben viele Spieler in ihren Reihen, die eine enorme Qualität haben“, lobt Schamber. In personeller Hinsicht hätte auch er gerne ein paar Sorgen weniger. Ihm fehlen weiterhin die Langzeitverletzten Georg Schneider und Simon Gehrig. Bei Alex Mader hat sich der Verdacht der schweren Knieverletzung leider bestätigt. Auch der Einsatz von Matthias Uhlir ist fraglich, da er im Spiel gegen Lorsch verletzt ausgewechselt werden musste. Carsten Bitsch ist weiterhin im Aufbautraining.

Tvgg Lorsch – TV Lampertheim

„Wir wollen die vier Punkte Vorsprung zum FC Fürth halten“, hofft Frank Willhardt, der Pressesprecher des Tabellenführers TV Lampertheim darauf, dass seine Mannschaft bei der Tvgg Lorsch drei Punkte holt. Gegen den Tabellenelften stehen TVL-Trainer Rudi Kecskemeti aber gleich drei Stammkräfte nicht zur Verfügung: Pascal Simon ist noch verletzt, Torjäger Nico Jäger ist erkrankt und Manuel Betzga privat verhindert. „Doch die Mannschaft hat in den vergangenen Spielen gezeigt, dass sie solche Ausfälle kompensieren kann“, sieht Willhardt seine Mannschaft nicht in der Außenseiterrolle.

Al. Groß-Rohrheim – SG Einhausen

Weiterhin im Krisenmodus befindet sich der FC Alemannia Groß-Rohrheim. Die jüngste 2:5-Heimniederlage gegen die Spielvereinigung Fürth bedeutete die achte Pleite in Folge. Gelingt der Elf von Trainer Alexander Behrendt am Sonntag die Wende? Aufgrund der Tabellensituation kann dies nicht unbedingt erwartet werden. Gegner SG Einhausen hat mit dem sechsten Tabellenplatz bisher seine Stärke unter Beweis gestellt. Doch die SGE zählt nicht gerade zu den konstantesten Mannschaften, verlor gegen die Tvgg Lorsch und auch den VfR Bürstadt. Vielleicht können auch die Alemannen den letztjährigen Gruppenligisten ein wenig ärgern. hias

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