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Fußball-Kreisoberliga Bürstadt geht mit einem starken Kader in die Saisonvorbereitung

VfR schaut nach oben

Archivartikel

Bürstadt.Seit vergangenen Sonntag rennen und schwitzen sie wieder – die Spieler des Fußball-Kreisoberligisten VfR Bürstadt. Schließlich gilt es, sich in der neuen Saison zu verbessern. „Das ist doch das Ziel eines jeden Trainers. Und warum sollten wir auf die 49 Punkte aus der Vorsaison nicht noch eine Schippe drauf legen wollen?“, gibt sich Karl-Heinz Göbel, seit Winter 2017 wieder Trainer des VfR Bürstadt, ehrgeizig.

Die Hausaufgaben, um dieses Ziel zu erreichen, hat der VfR in jedem Fall gemacht. So gelang es dem Spielausschuss einige gutklassige Spieler ins Robert-Kölsch-Stadion zu holen.

Da ist in erster Linie Besim Reka zu nennen. Der Offensivakteur erzielte in der vergangenen Saison sieben Tore beim Gruppenligisten FC Fürth und zieht demnächst nach Bürstadt.

Sogar auf 18 Treffer, wenn auch „nur“ in der Kreisoberliga Bergstraße brachte es Maximilian Schröher, der zuletzt beim FV Hofheim spielte und ebenfalls den gegnerischen Verteidigern so manchen Schrecken einjagen könnte. Schon seit vielen Jahren arbeitet Eugen Zweiniger mit Trainer Göbel erfolgreich zusammen. Diesem gelang es, Zweiniger, der bereits in Viernheim bei den Alten Herren am Ball war, wieder in den aktiven Spielbetrieb zurückzuholen, wo er im Defensivbereich vielseitig verwendbar ist.

Konkurrenzkampf im Tor

Auf der Torhüterposition will sich Maximilian Kölsch (seither FSV Riedrode) für viele Einsätze empfehlen. Torwarttrainer Thorsten Massoth wird am Ende der Vorbereitung darüber entscheiden, ob er oder Lukas Neuhof am Rundenbeginn zwischen den Pfosten stehen wird.

Zudem wollen sich hungrige Talente wie der aus Einhausen stammende Marvin Knaup oder Robin Schäfer für die erste Mannschaft empfehlen.

„Wir haben uns einiges vorgenommen. Aber der Aufstieg in die Gruppenliga ist keineswegs ein Muss. Wenn wir oben mitspielen, liegen wir absolut im Soll“, erklärt Marco Müller, der sportliche Leiter, die Zielvorgabe des VfR Bürstadt. Er erwartet auch von Dennis Böck einen Sprung nach vorne. Böck schloss sich mit seinem Bruder Daniel während der vergangenen Runde den Bürstädtern an, hatte aber noch mit Verletzungspech zu kämpfen.

Spielte der VfR Bürstadt in der vergangenen Saison insgesamt sechs Bürstädter Derbys. So hat sich diese stattliche Zahl nach dem Aufstieg der Bürstädter Eintracht und der Spielgemeinschaft der beiden Riedroder Vereine inzwischen auf zwei reduziert.

Diese beiden Aufeinandertreffen zwischen dem VfR und der neuformierten FSG Riedrode aber könnten im Kampf um die Meisterschaft richtungsweisende Bedeutung zukommen.

Und warum sollte der Kreisoberligameister 2019 nicht erneut aus dem knapp 35 Quadratkilometer umfassenden Bürstädter Stadtgebiet kommen? hias

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