Lokalsport Südhessen

Fußball SV Geinsheim jubelt nach 0:0 in Dieburg über Sprung in die Gruppenliga / SC Hassia darf noch hoffen

VfR verpasst den Aufstieg

Bürstadt.Der VfR Bürstadt hat den Aufstieg in die Fußball-Gruppenliga Darmstadt verpasst. Im dritten und letzten Spiel der Dreier-Relegation trennten sich der SC Hassia Dieburg und der SV Geinsheim am Mittwochabend 0:0. Damit belegt der VfR den dritten und letzten Platz in der Relegationsgruppe und hat sportlich keine Chance mehr auf den Sprung in die dritthöchste hessische Spielklasse.

Als Gruppensieger steigt Geinsheim auf. Der Vizemeister der Kreisoberliga Darmstadt/Groß-Gerau hatte den VfR zum Auftakt der Relegationsrunde an Christi Himmelfahrt mit 1:0 geschlagen. Der Siegtreffer von Marcel Hammann in der 91. Minute genügte dem SVG letztlich zum Aufstieg. Damit haben die Geinsheimer, Gruppenliga-Meister 2010 und 2015, ihre jüngste sportliche Talfahrt zumindest um eine Klasse nach oben korrigiert. Dem Abstieg aus der Verbandsliga Süd 2017 war ein Jahr später der Gang in die Kreisebene gefolgt.

Der SC Hassia, der am Sonntag in der 94. Minute zum 2:2-Ausgleich in Bürstadt gekommen war, darf als Zweiter der Relegationsgruppe weiter auf den Aufstieg hoffen. Allerdings ist der „Vize“ der Kreisoberliga Odenwald dafür auf einen Aufstieg des Gruppenliga-Vizemeisters VfB Ginsheim II in die Verbandsliga Süd angewiesen. Nach den bisherigen Ergebnissen – der JSK Rodgau besiegte die FG Seckbach mit 2:1, Seckbach schlug Ginsheim II 2:1 – braucht die U 23 des VfB am Samstag gegen Rodgau einen Sieg, der höher oder deutlicher ausfällt als 2:1.

Puste ausgegangen

Für den VfR Bürstadt endet die Saison auf äußerst unglückliche Weise. Nach zuvor acht Siegen in Folge hatte die Elf des scheidenden Trainers Karl-Heinz Göbel die Meisterschaft in der Kreisoberliga Bergstraße am letzten Spieltag verspielt. Nutznießer des 2:2 beim TV Lampertheim war der Lokalrivale FSG Riedrode, der in der kommenden Spielzeit neben Eintracht Bürstadt das klassenhöchste Ried-Team stellen wird. Auch in den beiden Relegationspartien ging dem VfR auf den letzten Metern die Puste aus, jeweils in der Nachspielzeit kassierten die Bürstädter entscheidende Tore. Zudem wurde dem VfR in Geinsheim ein wohl regulärer Treffer zum 1:1 nicht anerkannt. „Das alles ist schon grausam und nur schwer zu verdauen“, hatte Göbel nach dem verlorenen ersten Spiel kommentiert.

Nach dem 2:2 gegen Dieburg machte der Ex-Coach, der unter anderem ohne seinen verletzten Kapitän Kadir Kilic auskommen musste, aber auch sportliche Gründe fest: „Wir konnten personell nicht so von der Bank nachlegen wie Geinsheim und Dieburg.“

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