Lokalsport Südhessen

Fußball-Kreisoberliga Bürstadt erwartet Ober-Abtsteinach

VfR will dranbleiben

Archivartikel

Ried.Als Ludwig Brenner, der Trainer der Spielvereinigung Fürth, im vergangenen Herbst eine Prognose abgab, welche Mannschaft wohl Meister der Kreisoberliga werden könnte und welche Mannschaft am Ende auf dem zweiten Platz liegt, hatte er das richtige Näschen. Die FSG Riedrode, so Brenners Einschätzung, werde am Ende ganz vorne liegen, dicht gefolgt vom VfR Bürstadt. Tatsächlich sind die beiden Clubs auf Aufstiegskurs.

Verfolger VfR strebt auch am Sonntag im heimischen Robert-Kölsch-Stadion einen dreifachen Punktgewinn an. Gegner ist der FC Ober-Abtsteinach, der am vergangenen Sonntag gegen die TSV Auerbach einen 2:0-Vorsprung aus der Hand gab und mit 2:3 unterlag. „Auch wenn sich Ober-Abtsteinach in der Winterpause verstärkt hat, wollen wir den Unterschied in der Tabelle bestätigen. Zudem spielen wir Zuhause. Es zählt also nur ein Sieg. Zumal wir weiter an Riedrode dranbleiben wollen“, gibt Bürstadts Co-Trainer Christoph Schamber, ab Sommer Chefcoach in Mitlechtern, die Marschroute vor.

VfR-Trainer Karl-Heinz Göbel wird seine Verteidiger darauf hinweisen, dass der Tabellenletzte, allen Unkenrufen zum Trotz, brandgefährliche Stürmer in seinen Reihen hat. In personeller Hinsicht plagen ihn derzeit wenig Probleme und möglicherweise kann er gar seine Wunschformation aufbieten.

Alemannia Groß-Rohrheim und SG Wald-Michelbach – das passt einfach nicht zusammen. Zumindest nicht aus Sicht der Groß-Rohrheimer. Bei der 0:6-Niederlage im Odenwald wurden sie an das deutliche 0:10 aus dem Jahr 2016 erinnert. „Die SG Wald-Michelbach ist und bleibt unser Angstgegner“, stellt Groß-Rohrheims Vorsitzender Klaus Anthes nüchtern fest. Die Niederlage will er auch nicht vor dem Hintergrund nicht schön reden, dass mit Marcel Eckhardt, Almedin Besic, Ugur Yaz und Maximilian Menier vier Leistungsträger fehlten.

Auf Wiedergutmachung aus

„Wenn wir nun gegen Starkenburgia Heppenheim spielen, hoffe ich, dass sich die Mannschaft mit einem anderen Gesicht präsentiert“, verlangt Anthes von seinen Alemannen Wiedergutmachung. Die Elf aus der Kreisstadt stuft er dabei als eine spielstarke Truppe ein, die „sicherlich besser ist, als es der Tabellenplatz derzeit widerspiegelt.“

Nach wie vor plagen den zum Saisonende scheidenden Trainer Hamzalija Elezovic einige personelle Sorgen, sodass sich erst kurzfristig entscheiden wird, wer am Sonntag gegen die Starkenburgia aufläuft.

Nach der 0:3-Niederlage bei Anatolia Birkenau erwartet der TV Lampertheim den SC Olympia Lorsch. Trainer Rudi Kecskemeti hofft, nicht mehr auf so viele Spieler verzichten zu müssen wie zuletzt. hias

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