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Fußball-Kreisoberliga Spitzenreiter erwartet Fürth / FSG Riedrode nach Birkenau

Viel Wirbel beim VfR Bürstadt

Ried.In der Fußball-Kreisoberliga Bergstraße haben sich am vergangenen Wochenende die Ereignisse überschlagen. Kaum sickerte auf den Sportplätzen im Kreis durch, dass der VfR Bürstadt und sein Trainer Karl-Heinz Göbel ab der kommenden Saison getrennte Wege gehen, da imponierten die Bürstädter mit einem 3:1-Heimsieg über die TSV Auerbach und eroberten sich bei gleichzeitigem Unentschieden der FSG Riedrode die Tabellenführung zurück. Am Sonntag steht jetzt das Heimspiel gegen den SV Fürth auf dem Programm (15.15 Uhr).

Aus „persönlichen Gründen“ verlässt Göbel den VfR Bürstadt. Der Vereinsvorsitzende Klaus Gassert ist enttäuscht darüber, muss aber nach vorn schauen, um auch in der kommenden Saison eine schlagkräftige Mannschaft zusammenzubekommen.

Deswegen will die Sportliche Leitung des Vereins mit allen Spielern noch einmal Gespräche führen, um mit ihnen die neue Situation zu erörtern. Natürlich vor dem Hintergrund, dass sie ihre bereits getroffene Zusage bekräftigen.

Intensive Trainersuche

Wer wird neuer Trainer in Bürstadt? Auch das ist eine Aufgabenstellung, um die sich Gassert und seine Mannen mit hoher Intensität kümmern. Mit Christian Hofsäß, dem früheren Trainer des TV Lampertheim, wurde ein möglicher Kandidat am vergangenen Sonntag im Robert-Kölsch-Stadion gesichtet. „Als er in Bürstadt plötzlich vorbeikam, habe ich es mir nicht nehmen lassen, unsere Situation mit ihm zu erörtern. Aber auch mit anderen Kandidaten stehen wir aktuell in Kontakt“, bringt Gassert zum Ausdruck, dass die Trainerfindungskommission aktuell auf Hochtouren arbeitet.

FSG-Coach Duro Bozanovic blickt unterdessen mit gemischten Gefühlen auf den vergangenen Sonntag zurück: „Wir haben die Tabellenführung leider aus der Hand gegeben, das hätte uns nicht passieren dürfen. Von der ersten Minute an waren wir nicht auf dem Platz und haben eine sehr schwache erste Halbzeit gespielt. Obwohl wir nach dem Wechsel im Stile eines Tabellenführers aufgetreten sind, hat es letztlich nicht mehr geklappt, die Begegnung für uns zu entscheiden.“

Zu den schwersten Auswärtsaufgaben in der Kreisoberliga Bergstraße zählt ohne Zweifel der Gang zu Anatolia Birkenau. Und diesen hat die FSG nun vor sich. „Wir müssen 100 Prozent abrufen, um als Sieger vom Platz zu gehen. Leider hat sich die personelle Situation kaum verbessert. Trotzdem haben wir genug Qualität, um die Partie für uns zu entscheiden“, gibt sich Bozanovic kämpferisch. Aufgrund der schwierigen Personalsituation könnte auch er selbst auf der Auswechselbank Platz nehmen. Und möglicherweise auch Mirko Alimi von der FSG II, der auf diese Weise für seine guten Einsätze in der zweiten Garnitur belohnt werden würde.

Rohrheim beim VfL Birkenau

Sowohl der FC Alemannia Groß-Rohrheim wie auch der TV Lampertheim treten bei zwei potenziellen Teilnehmern für die Abstiegsrelegation an. Während die Alemannen sich beim VfL Birkenau beweisen müssen, gastiert der TVL im fußballerischen Duell der beiden Großvereine bei der TSV Auerbach. Eintracht Wald-Michelbach II heißt die schwere Auswärtsaufgabe des FV Hofheim. hias

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