Lokalsport Südhessen

Tennis Medenrunde soll am 15. Juni beginnen

Vorfreude auf den Saisonstart

Archivartikel

Ried.Eigentlich hätte am vergangenen Sonntag die Tennis-Saison gestartet werden sollen, doch durch die Corona-Pandemie musste der Medenrunden-Auftakt nach hinten verlegt werden. Da die hessischen Tennisplätze nun unter Auflagen, zumindest für den Trainingsbetrieb, wieder geöffnet sind, wird der Neustart für den 15. Juni angepeilt – das Saisonende soll dann am 27. September sein. Obwohl die Aufstiegsregelungen für die jeweiligen Gruppenmeister auch in dieser Runde gelten, soll es keine Absteiger geben.

Allerdings gilt es für die Vereine momentan einiges zu beachten. So sind die Clubs angehalten, für die Hygiene zu sorgen. Aktuell dürfen maximal zwei Spieler auf den Platz und jeder Verein muss einen Corona-Beauftragten bestimmen. Zudem darf derzeit kein Publikum beim Training zuschauen, damit die immer noch geltenden Abstandsregeln eingehalten werden.

Verzicht auf Absteiger

Trotz der Umstände freuen sich die Teams aber, dass endlich wieder der Schläger geschwungen werden kann. „Wir sind froh, dass wir nun wieder auf dem Platz gehen können und werden versuchen, uns so gut es geht auf die Runde vorzubereiten und langsam in die Gänge zu kommen“, sagt Ann-Kathrin Thoma, Mannschaftsführerin beim Verbandsligisten TC Biblis. Ganz ohne Training sind die Bibliserinnen in der Isolationszeit ohnehin nicht geblieben. Thoma: „Wir haben versucht, uns mit Joggen fit zu halten, außerdem hat uns unser Trainer immer wieder Videos für Übungen daheim geschickt. Nun sind wir alle gespannt, ob es tatsächlich im Juni losgeht.“

Beim Herrensechser des TC Biblis, der in die Bezirksliga aufgestiegen ist, fährt das Training durch die Öffnung der Plätze nun ebenfalls hoch. „Auch wenn bis zum Rundenstart noch ein Monat Zeit ist, hat diese Pandemie die Vorbereitung natürlich stark beeinflusst. Mehr Vorbereitung wäre immer besser, aber wir versuchen, wie alle anderen auch, das Beste daraus zu machen“ sagt Teamkapitän Max Schneider. „Für uns als Aufsteiger ist es ein Vorteil, dass wir keinen Druck haben, den Klassenerhalt zu sichern. Allerdings will man als Sportler nicht unbedingt durch Regularien drin bleiben. Deshalb ist unser Ziel weiterhin, das sportlich zu schaffen. Dafür werden wir alles geben.“

„Andere Bedingungen“

Auch bei den Bezirksliga-Damen des TC Lampertheim freut man sich über den Beginn des Trainingsbetriebes. TCL-Kapitänin Franziska Seelinger: „Anfangs wird das ja alles noch sehr beschränkt stattfinden. Da nur zwei Spieler auf den Platz dürfen, ist ein richtiges Mannschaftstraining eigentlich nicht wirklich möglich. Dennoch ist es gut, endlich wieder zu spielen. Wir freuen uns auf die neue Runde, auch wenn sie unter etwas anderen Bedingungen ausgetragen werden wird.“

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