Lokalsport Südhessen

Fußball Alemannia-Coach Merlau-Behrendt im Interview

„Vorstand ist von mir überzeugt“

Groß-Rohrheim.Fußball-Kreisoberligist Alemannia Groß-Rohrheim glückte zuletzt nach acht Niederlagen ein 2:2 gegen Einhausen. War das die Wende zum Besseren für den Tabellenvorletzten? Wir fragten Trainer Alexander Merlau-Behrendt.

Herr Merlau-Behrendt, das 2:2 gegen die SG Einhausen kann sich sehen lassen. Da werden die nächsten Punkte wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen?

Alexander Merlau-Behrendt: Eine Wende zum Besseren war schon eine Woche vorher zu erkennen, obwohl wir damals gegen die Spielvereinigung Fürth mit 2:5 unterlagen. Seit dieser Begegnung schafft es meine Mannschaft, meine Spielidee langsam auf den Platz zu bekommen.

Aber die acht Niederlagen vorher lassen den Rückschluss zu, dass einiges nicht stimmte . . .

Merlau-Behrendt: Absolut korrekt. Da habe ich aber leider auch großen Anteil daran. Durch den Erwerb meiner DFB Lizenz war ich im September für zweieinhalb Wochen nur an den Spieltagen da. Im Oktober war ich zudem eine Woche auf Hochzeitsreise. Das hat der Mannschaft nicht gut getan. Die Trainingsbeteiligung ist in den Keller gegangen und somit haben wir auch deutlich an Fitness verloren. Das hat sich aber in den vergangenen drei Wochen wieder stabilisiert.

Wo muss sich die Mannschaft unbedingt verbessern?

Merlau-Behrendt: Wir haben einen Angriff, der auch jeder Gruppenligamannschaft gut zu Gesicht stehen würde, doch der darf die Chancen nicht so nachlässig vergeben. In unserer Abwehrarbeit haben wir uns hingegen verbessert. Seit dem Spiel gegen die Spielvereinigung Fürth verteidigen wir wesentlich kompakter und beziehen alle Mannschaftsteile mit ein.

In Rohrheim genießt der Trainer in der Regel Rückendeckung vom Vorstand. Das dürfte ja auch bei Ihnen der Fall sein, oder?

Merlau-Behrendt: Absolut. Dafür bin ich auch sehr dankbar. Wir hatten intern viele Gespräche, in denen es darum ging, wie wir gemeinsam aus dieser Situation herauskommen. Was alles andere als selbstverständlich ist. Aber die sportliche Leitung und der Vorstand sind von meinen Fähigkeiten überzeugt, was mir in der Situation ein angenehmes Arbeitsklima verschafft.

Am Sonntag geht es zum abgeschlagenen Schlusslicht SC Olympia Lorsch. Da sollte doch der erste Groß-Rohrheimer Sieg seit Anfang September drin sein?

Merlau-Behrendt: So einfach wird das nicht. Das ist ein Spiel zweier Mannschaften, die aktuell die letzten beiden Plätze in der Tabelle einnehmen. Wir müssen unsere Leistung auf den Platz bekommen, um dieses Spiel gewinnen zu können. Dafür werden wir diese Woche im Training wieder alles geben. hias

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