Lokalsport Südhessen

Handball-Bezirksoberliga Glanzner bricht sich beim 32:29-Sieg gegen Roßdorf/Reinheim die Hand

Wermutstropfen für TVL

Archivartikel

Lampertheim.Berauschend war es nicht, was die Bezirksoberliga-Handballer des TV Lampertheim in ihrem ersten Saisonheimspiel gegen die MSG Roßdorf/Reinheim II ablieferten. Aber es reichte, um am Ende recht sicher mit 32:29 (16:14) zu gewinnen. „Wir haben leider wieder nicht konsequent genug agiert, sonst wäre das eine deutlichere Angelegenheit geworden“, meinte TVL-Coach Achim Schmied. Tatsächlich schaffte es Lampertheim erst in den letzten 20 Minuten, sich entscheidend Luft zu verschaffen.

„Spielerisch wirkte das schon überlegen, was wir gezeigt haben. Aber es muss sich auch in einem deutlicheren Torevorsprung zeigen“, so der Trainer, der in den letzten zehn Minuten vor der Pause hoffte, für eine Vorentscheidung sorgen zu können. 13:9 führte seine Mannschaft, Schmied nahm eine Auszeit: „Ich habe den Jungs gesagt, dass sie jetzt nachlegen müssen, dass sie sich jetzt noch einmal bis zum Seitenwechsel zusammenreißen sollen. Aber das ging nach hinten los“, ärgerte sich der Coach, der mitansehen musste, wie wieder Würfe aus schlechter Position genommen wurde oder aber im Abschluss die Kaltschnäuzigkeit fehlte. Die Folge: die Gäste kamen wieder bis auf ein Tor heran und auch beim 16:14 zur Pause war noch alles offen.

Spielanteile für den Nachwuchs

Immerhin stabilisierten sich die Spargelstädter gegen die neuformierte MSG-Mannschaft – die Spielgemeinschaft zwischen der SKG Roßdorf und dem TV Reinheim wurde erst vor diesen Runde gegründet – in der zweiten Hälfte. In der letzten Viertelstunde lief es beim TVL richtig rund und auch die drei A-Jugendlichen Justus Fröhlich, Daniel Frei und Torhüter Jonas Hofmann erhielten lange Spielanteile.

„Und die Jungs haben ihre Sache richtig gut gemacht“, lobte Schmied den Nachwuchs, der seine Chancen nutzte, „was sich auch in ihrer Torausbeute niederschlug“, so der Trainer, der schließlich einen sicheren, wenn gleich nicht restlos überzeugenden 33:29-Erfolg verbuchte. „Da können wir noch mehr“, ist er sich sicher.

Allerdings gab es auch einen Wermutstropfen: Mitte der zweiten Hälfte brach sich Nicolas Glanzner bei einer unglücklichen Aktion die Mittelhand. Wie lange er fehlen wird, ist noch unklar. Wenn alles gut läuft, könnte er in drei, vier Wochen wieder dabei sein, „aber da muss man einfach abwarten, wie sich der Verlauf entwickelt“, hofft Schmied, nicht allzu lange auf den Rückraumspieler verzichten zu müssen.

TVL-Tore: Zielonka (12/4), Redig (4), Mischler, Frei (je 3), König, Eschenauer, Karb, Fröhlich (je 2), Strubel, Lochbühler, Glanzner (je 1). me

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