Lokalsport Südhessen

Fußball-B-Liga Für Trainer Thomas Düpre kommt die Spielpause der SG Lampertheim am Wochenende zur falschen Zeit

„Wieder aus dem Rhythmus“

Lampertheim.Als Trainer der neugegründeten Spielgemeinschaft Olympia/VfB Lampertheim hat es Thomas Düpre derzeit nicht einfach. Nach vielen Spielausfällen, trat die SG in der Fußball-Kreisliga B bislang nur fünfmal an und kassierte dabei drei Niederlagen. Zweimal spielte die Mannschaft remis. Auch am vergangenen Sonntag gelang es den Lampertheimern nicht, erstmalig zu gewinnen. Stattdessen landete Gegner Türkspor Wald-Michelbach beim 3:2 seinen ersten Saisonerfolg und gab die Rote Laterne an die Lampertheimer weiter.

Herr Düpre, sSeit Saisonbeginn sind Sie Trainer bei der neuen Lampertheimer Spielgemeinschaft. Was prädestiniert Sie für diese Aufgabe?

Thomas Düpre: Ich war bei beiden Vereinen schon als Trainer aktiv und bin auch bei beiden Vereinen Mitglied. So habe ich mich auch als Olympia-Trainer immer wieder dafür interessiert, was beim VfB gerade los ist. Somit habe ich mich bereits auf meine mögliche neue Aufgabe gefreut, als wir im Frühjahr die ersten Videokonferenzen mit dem Ziel angesetzt haben, dass beide Vereine im Sommer zusammengehen. Ich bin sehr gerne Trainer bei der Spielgemeinschaft und arbeite mit vielen Leuten aus beiden Vereinen sehr eng und gut zusammen.

Die Spielgemeinschaft hatte aber einen unglücklichen Start. Das erste Saisonspiel gegen Rimbach musste nach einem schweren Zusammenprall zweier Spieler in der 33. Minute abgebrochen werden, danach folgte aufgrund eines Corona-Falls eine Zwangspause von drei Spielen. . .

Düpre: Und es kam noch ein dritter Punkt hinzu. Die Tatsache, dass die Stadt Lampertheim in den Sommerferien für drei Wochen das Stadion sperrte, hat uns natürlich ganz und gar nicht gefallen und in der Vorbereitung deutlich zurückgeworfen. Da darf ich an die Verletzungen einiger Leistungsträger und den Punkt, dass wir die Integration einiger Zugänge noch nicht ganz abgeschlossen haben, erst gar nicht denken.

Sie haben das Sportliche ja schon angedeutet. Von einem guten Auftakt kann bei zwei Punkten aus fünf Spielen ja nicht gesprochen werden?

Düpre: Das ist in der Tat sehr bescheiden und entspricht keineswegs meinem persönlichen Anspruchsdenken. Gerade bei der 2:4-Heimniederlage gegen die Tvgg Lorsch II oder auch dem 1:8 bei der Spielvereinigung Fürth II hat sich gezeigt, dass wir als Einheit noch nicht funktionieren. Das macht sich gerade in der Abwehr bei unseren vielen Gegentoren negativ bemerkbar. Auch in kämpferischer Hinsicht haben wir uns bislang leider kaum hervorgetan.

Aber auch das Ergebnis am vergangenen Sonntag bei Türkspor hat nicht gestimmt, denn hier verlor ihre Mannschaft mit 2:3. Das kann doch sicherlich auch nicht als positives Beispiel gewertet werden?

Düpre: Beim 2:3 hat es wenigstens mannschaftlich gestimmt. Endlich hat mal jeder alles gegeben. Das hat mich gefreut – und somit hatte ich allen Grund, meine Spieler zu loben. Einziges Manko war unsere mangelhafte Chancenverwertung, die uns in diesem Spiel letztlich zum Verhängnis wurde.

Am Sonntag ist Ihre Mannschaft spielfrei. Das müsste Ihnen doch gerade in der jetzigen Situation zugutekommen . . .

Düpre: Tut es aber nicht, denn aufbauend auf unserem guten Spiel bei Türkspor wäre ich nun gerne den nächsten Schritt gegangen. So müssen wir erneut pausieren und kommen wieder aus dem Rhythmus. Der einzige Vorteil dieser Pause ist, dass Spieler wie Justin Ekkerink, Matthias Hecher und Yannick „Battscher“ Schmitz sich noch ein wenig länger auskurieren können. hias

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