Lokalsport Südhessen

Fußball-Kreisoberliga Bei der FSG Riedrode führen die Trainer Andreas Keinz und Duro Bozanovic Schritt für Schritt den Kader zusammen / Großer Konkurrenzkampf

„Wir müssen als Team funktionieren“

Archivartikel

Riedrode.Aus zwei mach eins. Dass der kleine Bürstädter Stadtteil Riedrode mit nicht einmal 1000 Einwohnern zwei Fußballvereine hat, ist zwar noch nicht ganz Geschichte – aber bald. SG und FSV Riedrode, die stets in einer gesunden Rivalität zueinander standen, bilden ab der kommenden Saison eine Spielgemeinschaft und werden – sofern nichts mehr Gravierendes passiert – ab Sommer 2019 ein Verein. Doch wer spielt nun in der ersten Riedroder Mannschaft? 28 Spieler kämpfen aktuell um die sehr begehrten Plätze, und so langsam zeichnet sich ab, wer in der ersten Begegnung auf dem Platz stehen wird oder zumindest auf der Bank sitzt.

Die Mannschaft setzt sich aber nicht nur aus ehemaligen SGlern und FSVlern zusammen, sondern auch aus so manchem Rückkehrer. Maximilian von Dungen, zuvor beim FSV Riedrode am Ball, kehrt nun von den Sportfreunden Heppenheim in seine Riedroder Fußballheimat zurück. Aber auch Janis Wiesener, der einst in der Jugend der SG Riedrode ausgebildet wurde, plagte nach seinem Gastspiel beim FC 07 Bensheim das Heimweh.

Namhafte Neuzugänge

Zudem haben sich auch in Bürstadt bestens bekannte Fußballer der neugebildeten Spielgemeinschaft angeschlossen. Mario Basyouni, einst beim VfR Bürstadt am Ball, und der ehemalige Eintrachtler Marcel Daniel wollen Riedrode fußballerisch nach vorne bringen.

Ihre Chance suchen auch Pascal Kratz, Jannik Süß und Niklas Siebert nutzen, die von den A-Junioren des JFV Bürstadt kamen. „Wir wollen schnellstmöglich eine homogene Einheit formen. Alle – Trainer, Mannschaft und auch das Umfeld – gehen sehr positiv und mit viel Eifer an die neue Aufgabe heran. Jeder freut sich auf die neue Saison“, frohlockt Trainer Andreas Keinz.

Der seitherige Übungsleiter der SG Riedrode bildet mit Duro Bozanovic, der bisher die sportliche Verantwortung beim FSV Riedrode trug, ein Trainerduo. Beide sind gleich alt und spielten eins gemeinsam in der erfolgreichen A-Jugend des VfR Bürstadt. Bereits beim Trainingslager in Külsheim (Main-Tauber-Kreis) wurde deutlich, dass da eine gute Mannschaft zusammenwachsen kann, die in der Kreisoberliga Bergstraße eine gewichtige Rolle spielen dürfte.

„Wir wissen, dass wir viel Qualität im Kader haben, doch das allein macht noch keinen Favoriten aus. Wir müssen als Team funktionieren“, sagt Andreas Keinz. „Die Stimmung bei uns ist positiv und auch am Konkurrenzkampf haben viele Gefallen. Bald werden wir als Mannschaft zusammenwachsen, und da wird es nicht mehr viel ausmachen, ob ein Spieler ursprünglich für die SG gespielt hat oder FSVler war“, blickt Torwart Eduard Tropmann optimistisch in die Zukunft.

Auch der Routinier auf der Torwartposition muss sich einem harten Konkurrenzkampf stellen. War bereits Christian Knecht in der vergangenen Saison sein Widersacher, als es darum ging, wer die Nummer eins im Tor der SG Riedrode ist, so kommt nun der junge Nicolas Mohr (FSV Riedrode) als weiterer ernsthafter Bewerber hinzu. hias

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