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Fußball Azzurri Lampertheim ziehen nach starker Rückrunde in der Kreisliga A Bilanz

Ziel einstelliger Tabellenplatz

Lampertheim.Aller guten Dinge sind drei, lautete das Motto der Lampertheimer Azzurri in der kürzlich abgeschlossenen Saison der Kreisliga A. Bereits zum dritten Mal in Folge belegten die Spargelstädter am Rundenende den zwölften Tabellenplatz. Wie schon in den Jahren zuvor gab es für Trainer Martin Göring Positives wie Negatives zu analysieren. Insgesamt holte seine Mannschaft in den 30 Saisonspielen 34 Punkte und erzielte 57 Tore bei 62 Gegentreffern.

Vor allem mit der starken Rückrunde war Göring zufrieden. Betrachtet man lediglich die zweite Saisonhälfte, hätte seine Mannschaft zu den besten fünf der A-Liga gehört. „Die konsequente Arbeit hat sich da wieder bezahlt gemacht. Unser großes Plus war die gute Trainingsbeteiligung. Man hat gemerkt, dass meine Spieler austrainiert und bis zum letzten Spieltag topfit waren. Dadurch konnten wir den Schalter letztlich umlegen, auch wenn wichtige Spieler wie Jannick Hofmann, Marcel Rose oder auch Marcel Sutter verletzt fehlten.“

Als Team zusammengewachsen

Zudem sei der Kollektivgedanke bei den Azzurri wichtig gewesen, Mannschaft wie auch Vereinsführung zögen in Lampertheim an einem Strang, sagt Göring: „Wir sind als Team zusammengewachsen. Man unternimmt da auch privat viel gemeinsam, die Spieler identifizieren sich richtig mit dem Club und helfen etwa auch bei den Vereinsfesten mit. Das wäre vor ein paar Jahren noch undenkbar gewesen. Auch die Zusammenarbeit mit dem Vorstand ist toll, da können sich andere Clubs eine Scheibe abschneiden.“

Allerdings hatte die Saison auch Schattenseiten, und die gab es vor allem in der Hinrunde, als die Lampertheimer mit nur zwei Siegen und neun Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz standen und für viele bereits als Absteiger gehandelt wurden. „Obwohl wir eine gute Vorbereitung hatten, haben wir uns anfangs schwergetan. Wir waren oft unkonzentriert, zu wenig kaltschnäuzig und nicht clever genug. Es hat gedauert, bis wir als Mannschaft eingespielt waren, einige Spiele waren richtig schlecht. Man darf aber auch nicht vergessen, dass wir ein sehr schweres Startprogramm hatten“, erinnert sich Göring. Dazu hätten einige Neuzugänge wie etwa Marcel Sutter die Qualität in der Kreisliga A unterschätzt: „Im Vergleich zur Mannheimer A-Klasse ist es bei uns körperlich härter, daran musste er sich gewöhnen.“

Selbstvertrauen zurückgekehrt

Aber in der Winterpause riss sich die Truppe zusammen. Göring zog das Training an, und mit den ersten Erfolgen kam auch das Selbstvertrauen zurück. Torjäger Sutter kam in Tritt, wurde am Ende trotz Verletzung mit 15 Treffern bester Torjäger der Azzurri und zählt für Göring neben Innenverteidiger Daniel Windecker zu den besten Spielern: „Obwohl Windecker wegen seiner Fersenprobleme oft nicht spielen konnte, war er doch ein Garant für den Klassenerhalt. Er hat einen unbedingten Willen und ist immer heiß.“

Für die nächste Saison hofft Göring, dass seine Mannschaft auf der Rückrunde aufbaut und nicht wieder bis kurz vor Schluss zittern muss: „Wir wollen kleine Schritte machen und am Ende dann vielleicht auf einem einstelligen Tabellenplatz landen. Damit wäre ich zufrieden.“ rago

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