Viernheim

Betreuung Kita Johannes XXIII. dankt den Spendern / Unterstützung durch Dietmar-Hopp-Stiftung und Daimler AG

40 000 Euro fließen in neue Spielgeräte

Archivartikel

Viernheim.Ein Fußballtor, Holzhäuser, eine Nestschaukel, das große Klettergerüst und ein Sandspielplatz für die Krippenkinder: In der Kindertagesstätte Johannes XXIII. ist das Außengelände in den vergangenen Wochen mit neuen Spielgeräten bestückt worden.

Diese Spielplatz-Neugestaltung konnte vor allem realisiert werden, weil der Elternbeirat der Tagesstätte eifrig Spenden sammelte und auch einige große Sponsoren für das Projekt gewinnen konnte. „Anfang 2018 haben wir mit einer facettenreichen Kampagne zum Spendensammeln begonnen, mit vielen Aktionen und Aktivitäten“, berichtete nun Christina Arnold und wies darauf hin, dass die Eltern viel Zeit und Engagement investiert hätten.

Mittlerweile 160 Kinder

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 40 000 Euro sind zur Finanzierung von neuen Spielgeräten zusammen gekommen. „Es ist eine Summe, von der wir am Anfang nur geträumt hatten“, ist die Elternbeirätin selbst überwältigt von dem Betrag. Lions Club, Bürgerstiftung, Sparkasse Starkenburg, Volksbank, Förderverein St. Aposteln und zahlreiche weitere Firmen- und Privatspender haben das Projekt unterstützt. Von den neuen Spielgeräten konnten sich die Spender jetzt selbst ein Bild machen. Zwei Vertreter hatten noch weitere Schecks dabei. „Für 160 Kinder war hier wirklich zu wenig Platz“, erläuterte Carina Schneider, warum die Dietmar-Hopp-Stiftung das Projekt unterstützt. 6000 Euro gab sie für die Spielplatz-Neugestaltung.

Der zweite Scheck kam von der Daimler AG. „Unsere Mitarbeiter können die Cent-Beträge ihres Gehalts spenden. Und das Unternehmen verdoppelt diese Summe“, erklärte Stefan Ress die ProCent-Spendenaktion des Konzerns. „Für uns ist nichts wichtiger, als es in die Jugend zu investieren“, begründete er, warum es 5000 Euro für die Kita Johannes XXIII. gab.

Kita-Leiterin Elisabeth Schmitt ist mächtig stolz: „Der Einsatz der Eltern ist schon besonders erwähnenswert.“ Auch Gemeindereferentin Angela Eckart bedankte sich, dass der Elternbeirat so viel ins Rollen gebracht habe. „Es ist das vierte Mal in den vergangenen Jahren, dass in der Kita etwas um- oder angebaut wurde“, erinnerte sich Pfarrgemeinderatsvorsitzende Ursula Scheidel an die Einrichtung der Krippe und die Erweiterung um das Ober- und Untergeschoss. „Jeder Umbau stellte die Mitarbeiter vor eine Herausforderung, die sie toll gemeistert haben“, sagte Scheidel und dankte neben den Geldgebern auch dem Personal der Kindertagesstätte.

Erforderlich wurde die Gartenneugestaltung durch den jüngsten Ausbau. 2017 wurde die Kita um Gruppenräume im Untergeschoss erweitert. Für nun 161 Kinder war der Garten zu klein geworden. Die Pfarrei Johannes XXIII. gab 300 Quadratmeter des Pfarrgartens an die Kita ab, wo nun die neuen Spielgeräte aufgestellt wurden. su

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