Viernheim

Waldkindergarten Die Kleinen bekommen große Augen

Überraschung für die Kinder

Viernheim.Da staunten die Mädchen und Jungen des Waldkindergartens aber mal nicht schlecht: Gerade, als sie ihr Frühstück auf dem Tannenplatz beendet hatten, hörten sie von weitem eine Glocke, und es leuchtete rot zwischen den Bäumen auf – der Nikolaus kam doch tatsächlich den Weg entlang.

Die Aufregung war natürlich groß, schließlich zog er sogar den Bollerwagen des Kindergartens hinter sich her. Schon Tage vor dem spannenden Ereignis hatten sich die Erzieher Susanne Strickler, Matthias Tenning und Lisa Olah mit ihren Schützlingen thematisch mit der Nikolaus-Legende auseinandergesetzt und vieles besprochen.

Zum Beispiel, dass Nikolaus die Ärmsten der Stadt oft mit Mandarinen, Äpfeln, Nüssen und Honigkuchen beschenkt hatte. Und dass darum inzwischen zu seinem Andenken an seinem Todestag, dem 6. Dezember, Kinder mit diesen Gaben erfreut werden. Über jedes Kind des Waldkindergartens wusste der Nikolaus jedenfalls etwas sehr Schönes zu berichten. Sein zufriedenes Fazit: „Alle waren lieb.“ Darum verteilte er schließlich gerne Strümpfe, die natürlich mit Äpfeln, Mandarinen und Nüssen gefüllt waren, und gemeinsam ließen sich alle draußen im Wald den Honigkuchen schmecken.

Musikalischer Dank

Die Kinder des Waldkindergartens bedankten sich für den Besuch mit ihrem Lied: „Durch den Tannenwald in der Weihnachtszeit, geht ein Mann, uralt, ob es stürmt und schneit. Er ist ein guter Knecht, er macht’s allen recht. Und im Wald dort draus heißt er Nikolaus!“ Begeistert verabschiedeten sie den bärtigen Gesellen, winkten ihm hinterher und riefen: „Bitte komm’ doch nächstes Jahr wieder zu uns!“ sik

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