Viernheim

Fußball Kreisligist TSV Amicitia will Schwung aus dem erfolgreichen Saisonauftakt mit zum FV 03 Ladenburg nehmen / Bessere Chancenverwertung als Ziel

Abwehr im Römerstadion gefordert

Archivartikel

Viernheim.Der Saisonauftakt ist dem Fußball-Kreisligisten TSV Amicitia mit seinem 3:0-Heimerfolg gegen Landesliga-Absteiger TSG Eintracht Plankstadt gelungen (wir berichteten). Dabei sahen die Zeichen nach der schwachen Vorbereitung ohne Sieg ganz anders aus. Jetzt gilt es, den Schwung mit nach Ladenburg zu nehmen, wo am Sonntag, 25. August, 15 Uhr, der Aufsteiger FV 03 auf die Blau-Grünen wartet.

Die Hausherren mussten am ersten Spieltag beim MFC 08 Lindenhof eine deutliche 1:5-Niederlage einstecken und dürften entsprechend verunsichert sein. Dabei hatte sich das Gesicht der Meistermannschaft nach dem souveränen Titelgewinn nur wenig verändert. Die Vorbereitung verlief allerdings nicht nach dem Geschmack von Trainer Jörg Höpfner. Mit dem Weggang von Vittoria Cammilleri, der zur Spvgg Ilvesheim in die A-Klasse gewechselt ist, fehlt ein Torjäger, der in der vergangenen Saison 49 Treffer und damit fast die Hälfte der insgesamt 100 Ladenburger Tore erzielt hatte.

Einsatz von Baaß ungewiss

Viernheims neuer Trainer Marc Willems kann am Sonntag aus dem Vollen schöpfen, sieht man einmal von zwei, drei angeschlagenen Akteuren ab. Ein großes Fragezeichen steht jedoch hinter dem Einsatz von Kapitän Laurenz Baaß, der zuletzt verletzt ausgewechselt werden musste. Die Neuzugänge Tom Riesinger, Fatbardh Behlulaj und Tobias Sagewitz sind indes spielberechtigt. Am vergangenen Wochenende überraschte der Coach noch mit der Startelf, unter anderem stand mit Martin Rheingans der Torhüter der letztjährigen A-Junioren zwischen den Pfosten. Tim Stich stammt ebenfalls aus dem eigenen Nachwuchs, hatte in der vergangenen Saison allerdings schon einige Einsätze in der ersten Mannschaft. Mittlerweile hat er sich zum Stammspieler im Mittelfeld entwickelt.

Ladenburg dürfte allerdings wesentlich mehr Gegenwehr leisten als die enttäuschenden Plankstädter, die in dieser Form sicher zu den Abstiegskandidaten zählen. Auf dem Kunstrasenplatz des Römerstadions müssen sich die Südhessen auf ein schweres Spiel einstellen. Die Abwehr der Blau-Grünen war am vergangenen Wochenende nur wenig gefordert, weil der Gegner nur selten für Gefahr sorgen konnte. Andererseits ließ die Offensive der Südhessen jede Menge Möglichkeiten ungenutzt, sie scheiterte fünfmal an der Latte oder dem Pfosten. Um in Ladenburg als Sieger vom Platz zu gehen, muss die Chancenverwertung auf jeden Fall verbessert werden.

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