Viernheim

Handball Badenliga-Team verliert auch zweites Spiel

Abwehr nicht stabil

Archivartikel

Viernheim.Konsterniert blickten die Viernheimer Handballer auf die Anzeigetafel: Mit 26:31 verlor der TSV Amicitia bei der HSG St. Leon/Reilingen auch das zweite Saisonspiel. Und erneut zeigte das Team nicht die erhoffte Leistung, zu der es zweifellos imstande ist.

Nach sechs Minuten führten die Gastgeber schon mit 7:2. Die Viernheimer wurden nahezu überrannt von St. Leon, weil die Gegner die Abspielfehler im Angriff konsequent zu Gegenstößen nutzten. TSV-Amicitia-Trainer Christian Müller nahm schon früh eine Auszeit. Doch die Unterbrechung wirkte sich nicht auf die Spielweise aus. Die Abwehr fand keinen Zugriff und offenbarte große Lücken. Diese Defensivschwäche der Viernheimer nutzten die Gastgeber aus und vergrößerten den Vorsprung Tor um Tor. In der 24. Minute war der Abstand auf zehn Treffer angewachsen (20:10).

In der besten Phase der ersten Halbzeit schafften es die Südhessen, durch die Tore von Ronny Unger, Jan Willner und Holger Hubert auf 20:14 zu verkürzen. Dieser Sechs-Tore-Rückstand wäre im zweiten Durchgang noch aufzuholen gewesen. Und tatsächlich traf Viernheim, in doppelter Überzahl, zum 21:16. Doch wieder agierten die Spieler zu unkonzentriert, um den Rückstand weiter verringern zu können.

Das Überzahlspiel brachte der HSG wieder einen Sieben-Tore-Vorsprung. Trainer Müller probierte verschiedene Abwehrvarianten aus, doch alle taktischen Maßnahmen brachten nicht den erhofften Erfolg. St. Leon zog erneut auf zehn Tore davon, mit dem 28:18 war die Partie entschieden. Mehr als Ergebniskosmetik konnte der TSV Amicitia nicht mehr betreiben. su

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