Viernheim

Geburtstagsdinner 70 Gäste feiern mit Eine-Welt-Kreis, Weltladen und Yaa Soma / Soziale Projekte vorgestellt

Afrikanisches Menü genießen

Archivartikel

Viernheim.Für das Küchenteam hatte die Arbeit schon am Vortag begonnen: Denn 70 Gäste waren am Samstag eingeladen, um unter dem Motto „Eine Welt feiert Geburtstag“ den Eine-Welt-Kreis (25 Jahre), den Weltladen (10 Jahre) und den Freundeskreis Yaa Soma (5 Jahre) für ihr soziales Engagement zu ehren. In der alten TSV-Halle waren die Tische festlich mit farbenfrohem Dekor gedeckt und auch die Speisekarte lehnte sich stark an die afrikanische Küche an.

Zwischen den verschiedenen Gängen – zu denen auch die jeweiligen Rezepte gereicht wurden – gab es interessante Informationen zu den sozial engagierten Organisationen. Sonja Ott blickte auf die vergangenen 25 Jahre des Eine-Welt-Kreises zurück, anfangs mit dem Bauwagen und einem recht kleinen Verkaufsraum im Kettelerheim. Vor zehn Jahren erfolgte der große Umzug in die neuen Räume in der Rathausstraße, direkt gegenüber dem Hauptportal der Apostelkirche. „Im Laufe der Jahre konnten wir durch unsere Aktivitäten zahlreiche soziale Projekte unterstützen. Allein 120 000 Euro flossen als Hilfe an Padre Lothar Bauchrowitz in Rondonópolis in Brasilien“, betonte Ott.

Partner auf Augenhöhe

Yaa Soma bedeutet übersetzt „Es ist gut“, was auf die Aktivitäten des gleichnamigen Freundeskreises voll und ganz zutrifft. Die Projekte werden in beiden Ländern vorgeschlagen, ausgearbeitet und auch umgesetzt, wobei jeder Partner seine Ideen auf Augenhöhe einbringen kann. „In erster Linie werden Schulprojekte in Burkina Faso unterstützt. Es konnten schon viele Ideen umgesetzt und so den Kindern in diesem afrikanischen Land das Lernen und Leben erleichtert werden“, merkte Wencke Stülpner aus dem Vereinsvorstand an.

Schnell kam es aber auch zu Gesprächen an den Tischen, wobei natürlich die ehrenamtlichen Tätigkeiten der Helfer sowie die verschiedenen Projekte im Vordergrund standen. Hilde Maier, Vorsitzende des Eine-Welt-Kreises, freute sich bei ihrer Begrüßung, dass so viele Menschen der Einladung gefolgt waren. „Das zeigt, das unsere Arbeit bekannt ist und in der Stadt sehr geschätzt wird. Wir können zwar dem Hunger auf der Welt kein Ende setzen, aber einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensumstände in der Dritten Welt leisten“.

Das war auch mit ein Grund, warum Andreas Hofmann mit seiner Frau Plätze reserviert hatte. „So können wir einen schönen Abend mit Freunden verbringen, außergewöhnliche Speisen genießen und gleichzeitig auch noch etwas Gutes tun“, sah der Inhaber eines Fahrradgeschäftes bei dieser Veranstaltung nur Gewinner. Interessant fanden die Gäste auch die Kaffeezeremonie von Gidei Weldemicael. Die Eritreerin zeigte, wie man in ihrem Heimatland Kaffee röstet, zubereitet und verköstigt.

Musikalisch wurde die Feier von Daniel Dewald begleitet, der die Gäste mit seinem afrikanischen Trommelspiel unterhielt. Der Erlös kommt der Arbeit von Yaa Soma und dem Eine-Welt-Kreis zugute.

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