Viernheim

Ferien Schülerbetreuung der Nibelungenschule bietet vielfältiges Programm

Allerlei Federvieh kennlernen

Viernheim.In diesem Jahr durften sich die Kinder der Schülerbetreuung an der Nibelungenschule während der ersten Ferienwoche über ein besonders vielfältiges Programm freuen. Aus wissbegierigen Tierfreunden wurden echte kleine Vogelexperten. Der erste Tag begann mit einem Ausflug zum nahe gelegenen Anglersee. Unterwegs trällerten sie unermüdlich Weihnachtslieder und sammelte Nüsse und Kastanien.

Dort angekommen tobten sich die Kinder auf dem Spielplatz aus, erkundeten den Waldrand und das Seeufer und beobachteten interessiert ein schwarzes Entenpaar. Ein abgestorbener Baumstamm wurde ausgiebig mit den mitgebrachten Lupen untersucht. Zur Stärkung gab es Pizza. Auf dem Rückweg wurden die Kinder von einem kurzen aber heftigen Regenschauer überrascht, konnten sich aber kurz darauf beim Modellieren von kleinen Kürbissen aus Salzteig wieder davon erholen und trocknen.

Spannende Vogelschau

Am zweiten Betreuungstag stand bereits das Highlight der Woche an: Ganz früh machten sich alle erst zu Fuß und dann mit der OEG auf den Weg nach Heidelberg. Das letzte Stück zum Königsstuhl und der dort gelegenen Falknerei Tinnunculus wurde mit dem Bus zurückgelegt. Kaum angekommen, begann auch schon die Vogelschau. Schon an der Tür begrüßte die Gruppe das Uhu-Weibchen „Juliane“ mit ihren großen, runden, orangenen Augen. Später zeigte Juliane, dass sie trotz ihrer Größe lautlos fliegen kann und nur auf Kommandos hört, die das Zauberwörtchen „Bitte“ enthalten. Der Prinz und die Prinzessin, ein Turmfalken-Pärchen, führten den Sturzflug aus großer Höhe vor. Der Weißkopfseeadler „Mara“ fliegt zurzeit nicht besonders gerne, präsentierte der Gruppe aber seine riesigen Flügel mit zweieinhalb Meter Spannweite. Die meisten Vögel durften die Kinder nicht nur bewundern oder rufen, sondern auch streicheln. Das eine oder andere Kind hatte das Turmfalken-Weibchen „Hexe“ sogar auf der Hand oder gar auf dem Kopf sitzen. Trotz der Kälte vergingen die anderthalb Stunden mit den gefiederten Gastgebern wie im Flug und die Kinder bekamen ein großes Lob für ihr tolles Benehmen und großes Interesse an den Tieren.

Nach dem Feiertag begann der dritte Tag eher gemütlich. Während die Einen in der Sporthalle wirbelten, malten und bastelten die Anderen im Spielzimmer oder ließen im Bauzimmer ganze Wohnkomplexe und Lager entstehen. Später ging es schließlich mit Rollern zum Sportgebiet-West. Dort konnten die Mädchen und Jungen bei strahlendem Sonnenschein vom Mountainbike-Parcours – den man übrigens auch mit Rollern super nutzen kann – nicht genug bekommen. Nach einer Stärkung mit leckeren Würstchen ging es wenig später zurück.

Der letzte Tag begann ebenfalls ruhig in den Räumen der Schülerbetreuung. Die kleinen Künstler unter den Kindern konnten ihren selbst geformten und inzwischen gebackenen Kürbissen endlich den lang ersehnten Anstrich verpassen und wenig später strahlten sie in leuchtendem Gelb und Orange um die Wette. Anschließend bekamen sie noch eine Führung im Vogelpark und konnten ihr neu errungenes Wissen über Greifvögel noch vertiefen. Bei Burgern ließen sie es sich gut gehen, ehe es später nach Hause ging. red

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