Viernheim

Handball Badenliga-Herren gewinnen mit 27:18 gegen HSG St. Leon/Reilingen / Umzug in AvH-Sporthalle erfolgreich gemeistert

Angriff zündet in Hälfte zwei

Archivartikel

Viernheim.Der Umzug in die Alexander-von-Humboldt-Schule schadete nicht: Die Viernheimer Handballer gewannen gegen die HSG St. Leon/Reilingen deutlich mit 27:18 und bleiben in den Heimspielen weiter siegreich.

Die Viernheimer Handballabteilung hat den zweiten Umzug der Heimspielstätte innerhalb einer Saison auch logistisch gut gelöst. In etlichen Treffen und Sitzungen wurde im Vorfeld der Umzug organisiert. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung und die Schulleitung der AvH standen bei allen wichtigen Fragen zur Verfügung und halfen auch bei der Umsetzung. Etliche Helfer der Handballer brachten alle benötigten Utensilien wie die Schutzplanen von der Rudolf-Harbig-Halle und der Waldsporthalle in die AvH. Nach dem letzten Spiel am Wochenende sorgten wiederum viele Helfer dafür, dass alles wieder abgebaut und verstaut wurde.

In der ungewohnten Umgebung sahen die Handballfans zunächst ein zerfahrenes Spiel. Ständig wechselte in den ersten Minuten die Führung, was daran lag, dass der TSV Amicitia im Angriff zu statisch agierte und sich in Einzelaktionen verzettelte. Man merkte, dass mit Holger Hubert und Robin Unger die beiden etatmäßigen Spielmacher fehlten. Hubert konnte verletzungsbedingt überhaupt nicht eingesetzt werden, Unger stand nur für Siebenmeter zur Verfügung.

Nachdem Viernheim beim 8:9 noch zurücklag (20.), übernahmen die Hausherren langsam, aber sicher das Kommando. Durch Tore von Robin Unger per Siebenmeter und Neuzugang Tim Gröger ging der TSV Amicitia mit einer knappen 10:9-Führung in die Pause.

Auf der Tribüne waren sich die Viernheimer Zuschauer nach diesen ersten 30 Minuten unschlüssig, ob sie sich über die gute Abwehrarbeit freuen oder über das stockende Angriffsspiel ärgern sollten. Doch im zweiten Punkt verbesserte sich das Team im zweiten Durchgang enorm. Im Angriff lief es nun rund, weil Gröger in der Spielmacherrolle gut Regie führte und seine Nebenspieler immer wieder gekonnt einsetzte.

Stabile Defensive

Die Abwehr stand weiterhin sehr gut und ließ nur vier Gegentreffer zu. So führte der TSV Amicitia in der 45. Minute mit 18:13. In der Schlussviertelstunde bauten die Mannen von Christian Müller und Mirco Ritter den Abstand konsequent aus. Pal Megyeris Treffer zum 26:16 bedeutete den größten Vorsprung, den die HSG nur noch um ein Tor reduzieren konnte. Der deutliche 27:18-Heimerfolg wurde entsprechend von den Zuschauern bejubelt, nach den zwei Auswärtsniederlagen sind damit wichtige Punkte eingefahren.

TSV Amicitia: Patrick Koch, Dennis Hoffmann; Florian Rech, Pal Megyeri 3, Jan Willner 5, Ronny Unger, Robin Unger 6/6, Justus Mehl 2, Robin Helbig 1, Tim Gröger 5, Philipp Oswald 4, Rouven Müller 1, Marcel König.

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