Viernheim

Kirche Zentrales Pfarrbüro in der Apostelkirche öffnet am 4. November

Anlaufstelle für alle Katholiken

Archivartikel

Viernheim.Wo früher das Taufbecken stand, hat nun ein Schreibtisch mit Computer seinen Platz: In der Apostelkirche ist das neue Pfarrbüro fertig eingerichtet und für seinen künftigen Betrieb gesegnet worden.

Ab Montag, 4. November, ist das Pfarrbüro die zentrale Anlaufstelle für die katholische Kirche in Viernheim. Das Pfarrbüro befindet sich in der Apostelkirche, erreichbar durch den Eingang rechts vom Hauptportal. Der barrierefreie Zugang, für Besucher mit Kinderwagen oder Rollator, ist durch den Innenraum der Apostelkirche möglich. Die Öffnungszeiten des zentralen Pfarrbüros sind montags, mittwochs und freitags von 11 bis 12.30 Uhr und donnerstags von 17 bis 18.30 Uhr.

Die Pfarrsekretärinnen Alessandra Armbruster, Stephanie Dürrwang und Andrea Kallweit – unterstützt von den Mitarbeiterinnen Erika Hofmann und Masume Omidi – teilen sich den Dienst in den neuen Räumlichkeiten. Die bisherigen Pfarrbüros an der Marienkirche, in St. Michael und St. Hildegard bleiben vorerst als Büroräume bestehen, sind aber nicht mehr für den Publikumsverkehr gedacht. Außerhalb der vorerst festgelegten Öffnungszeiten ist das Pfarrbüro-Team unter der Telefonnummer 06204/788 44 (Anrufbeantworter) und per E-Mail an pfarrbuero@pfarrei-johannesXXIII.de oder pfarrbuero.himi@sankt-himi.de erreichbar.

Eine Heilige Messe für Verstorbene bestellen, einen Patenschein beantragen, ein Kind zur Taufe anmelden, den Terminwunsch für die Trauung anfragen – das sollte an einer zentralen Stelle in der Stadtmitte möglich sein. Das war die Idee, die dann in die Umgestaltung der Apostelkirche eingeflossen ist. Der Bereich des rechten Eingangs wurde zum Pfarrbüro umgebaut.

Mitarbeiter segnen Räume

Nun wurden die neuen Räume eingeweiht – gesegnet von den Mitarbeitern. „Sie sind die Gesichter der Pfarreien, Sie sind der Knotenpunkt und die Verbindung zu den Hauptamtlichen“, bat Pfarrer Ronald Givens die Pfarrsekretärinnen, ihren neuen Arbeitsplatz selbst zu segnen. „Die Mitarbeiter im Sekretariat werden genau wie Mesner und Hausmeister angesprochen, wenn der Pfarrer nicht da ist. Sie sind in gewisser Weise die ersten Seelsorger unserer Gemeinden.“

Hausmeister Andreas Heibel, der mit seinem Team die Büro-Einrichtung zum neuen Standort gebracht hat, und die Küster segneten Möbel und Boden. Dort wurden die historischen Fliesen, die sorgfältig aus dem Kirchenraum ausgebaut wurden, wieder eingesetzt. Den Segen für den gesamten Raum spendeten die Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Ursula Scheidel und Jürgen Gutperle. „In einer schwierigen Zeit für die Kirche in Viernheim haben Sie den Blick auch auf etwas anderes, etwas Neues gerichtet und diese Entwicklung begleitet und unterstützt“, bedankte sich Pfarrer Givens bei den Ehrenamtlichen. su

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