Viernheim

Berufsfindung Viernheimer Frauenbüro ruft Betriebe zur Teilnahme am „Girls’ Day“ auf / Einblick in spannende Tätigkeiten

Arbeitgeber stellen sich interessierten Mädchen vor

Viernheim.Der bundesweite „Girls’ Day“ steht an: Am 26. April findet dieser Aktionstag zum 16. Mal in Viernheim statt. Mädchen und junge Frauen sollen an diesem Tag ganz gezielt und praxisnah eine Vielzahl von „typischen Männerberufen“ kennenlernen und ihre möglichen Vorbehalte gegenüber diesen Berufen abbauen.

Die andere Idee hinter dem „Girls’ Day“ ist, dass Betriebe sich über die Bereitstellung von Praktikumsplätzen eine „Personalressource der Zukunft“ erschließen, meint die städtische Presse- und Informationsstelle. „Sie stärken über eine aktive Beteiligung die Bindung ihrer Mitarbeiterinnen an ihren Betrieb und demonstrieren einer breiten Öffentlichkeit ihr gesellschaftliches Engagement für Jugendliche – hier Mädchen.“ Vor allem von den Betrieben werde es abhängen, ob dieser für die Mädchen so wichtige Tag sich wieder zu einer erfolgreichen Aktion entwickele.

Wer sich als Arbeitgeber angesprochen fühlt und am 26. April zwei oder mehr Mädchen in der Zeit zwischen 9 und 12 Uhr den Betrieb zeigen möchte, wendet sich umgehend an das Frauenbüro der Stadt Viernheim. Birgit Herbold ist unter Telefon 06204/98 83 64 oder per E-Mail an frauenbuero@viernheim.de erreichbar.

Praktische Beispiele

Anhand von praktischen Beispielen können die teilnehmenden Schülerinnen in Laboren, Büros und Werkstätten am 26. April erleben, wie interessant und spannend das Arbeitsfeld „typischer Männerberufe“ ist. Durch persönliche Gespräche mit Beschäftigten erweitern die Mädchen ihren Erfahrungs- und Orientierungshorizont. Ein Ziel ist, Kontakte herzustellen, die für die berufliche Zukunft der Mädchen hilfreich sein können. Auch gehe es darum, die Öffentlichkeit und Wirtschaft auf die Stärken der Mädchen aufmerksam zu machen, um einer gut ausgebildeten Generation junger Frauen weit reichende Zukunftsperspektiven zu eröffnen. Unternehmen, die erfolgreich spezielle „Mädchen-Tage“ realisierten, verzeichnen demnach einen steigenden Anteil junger Frauen in technischen und techniknahen Berufen.

Wie wichtig ein solcher Tag sei, hätten Statistiken der vergangenen Jahre gezeigt: Schulabgängerinnen konzentrierten sich noch allzu sehr auf „typisch weibliche“ Berufe, wie Friseurin. Es sei durchaus Interesse an technischen Berufen vorhanden – dieses müsse durch verbesserte Angebote der Unternehmen sowie erhöhte Bereitschaft, Mädchen in technische Berufe einzustellen, geweckt werden. Mit der Beteiligung am „Girls’ Day“ werden nicht nur die Potenziale der Mädchen gefördert, auch die Unternehmen können sich präsentieren und das Interesse möglicher künftiger Mitarbeiterinnen auf sich ziehen. red/bur

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