Viernheim

Rudolf-Harbig-Halle Gemeinsames Sportevent „Handball meets Ringen“ voller Erfolg

Athleten feiern Doppelsieg

Archivartikel

Viernheim.„Handball meets Ringen“ zeigte einmal mehr, dass die Zusammenarbeit zwischen Viernheimer Vereinen erfolgreich sein kann. Die Handball-Abteilung des TSV Amicitia und der SRC 1896 Viernheim haben die dritte Auflage dieser besonderen Sportveranstaltung bestens gemeistert.

2011 wurden das erste Mal ein Handballspiel und ein Ringkampf am gleichen Tag durchgeführt. Bei den befreundeten Vereinen und den Zuschauern kam die Kooperation gut an. Vier Jahre später folgte die zweite Auflage von „Handball meets Ringen“. Wiederum vier Jahre passten Wettkampf- und Spielpläne der Handballer und Ringer so zusammen, dass beide Vereine das dritte Doppelevent planten.

Das Team um Dennis Gleißner, Sebastian Bothe und Ralf Gölz (SRC), Oliver Föhr und Jochen Hinz (TSV Amicitia) begann schon vor einigen Monaten mit der Planung. Der Einsatz der Helfer startete am Samstagmorgen – für den SRC an der Waldsporthalle. Schließlich musste die gesamte Ausrüstung in die Rudolf-Harbig-Halle geschafft werden. Dort stapelten die SRC-Mitglieder die Elemente der großen Ringermatte in der Hallenecke, während die Handballer ihr Spielfeld und die Tore richteten.

Helfer teilen sich die Arbeit

Als die Badenliga-Herren der Handballer gegen die SG Leutershausen 2 auf dem Feld standen, übernahmen die Ringer den Eintritt, die Kasse und die Bewirtung. Während des SRC-Kampfs waren dagegen die Helfer vom TSV Amicitia am Zapfhahn und an der Essensausgabe gefordert. „Insgesamt sind etwa 100 Personen im Einsatz und es hat alles reibungslos geklappt“, freut sich Handballabteilungsleiter Jochen Hinz über die breite Unterstützung.

Gemeinsam sorgten alle Helfer nach dem Handballspiel für den Umbau. Die Herrenmannschaft ließ sich nach ihrem 25:17-Erfolg im Derby kurz feiern, dann packten die Spieler mit an und stellen Stühle auf. In der Zwischenzeit hatten vor allem die SRCler fachmännisch die große Matte ausgelegt. Und auch die Technik musste angeschlossen werden – vier Scheinwerfermasten sorgten für ausreichend Licht auf der Matte. Die Fans sicherten sich derweilen schon die besten Plätze auf Stühlen und Tribüne, obwohl bis zum Kampfbeginn noch Zeit war. „Die Matte muss mindestens eine Stunde vorher fertig liegen“, erklärte Sascha Niebler vom SRC den Zeitplan.

Nach dem Wiegen der Athleten war schon das Aufwärmen ein Spektakel, kurz danach begann der Kampf gegen die KG Baienfurt-Ravensburg-Vogt. Da funktionierte auch die Zusammenarbeit zwischen den Fans: Die SRC-Anhänger erklärten den nicht ganz regelfesten Handballfreunden, wie beim Ringen gewertet wird. Bei der anschließenden Party feierten die Handballer und Ringer nicht nur einen Doppelsieg, sondern auch ein tolles Sportevent in Viernheim.

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