Viernheim

Gesellschaft Seniorentag der CDU Viernheim / Vielseitige Informationen für ältere Menschen

Auch im Alter noch aktiv

Viernheim.„Am Anfang sind wir belächelt worden“, erinnert sich Heike Kopp. „Aber die Nachfrage nach den Fahrzeugen wird immer größer“. Die Firma Kopp ist mit ihren Senioren-Mobilen Aussteller beim ersten Seniorentag der CDU Viernheim und zeigt, welche Fahrzeuge es für Ältere gibt, um noch mobil zu bleiben.

Die Senioren-Mobile von Kopp lassen sich sogar Probe fahren – wer möchte, kann eine Runde im Foyer oder vor dem Bürgerhaus drehen. Heike und Werner Kopp erklären geduldig die Handhabung der Elektromobile und erklären die Unterschiede der einzelnen Modelle. Drei Stunden lang ist im Bürgerhaus ein Kommen und Gehen, an den Ständen und Tischen kommen die älteren Mitbürger miteinander ins Gespräch. „Die Veranstaltung entstand aus der Bürgerbefragung heraus, wo das Thema „Leben im Alter“ als zweitwichtigster Punkt genannt wurde“, erzählt der CDU-Vorsitzende Torben Kruhmann.

Anlaufstelle für Ältere

Zusammen mit Kooperationspartnern haben die Christdemokraten deshalb erstmals den Infotag organisiert – unter anderem informieren die Frauen-Union, die Senioren-Union, die Johanniter Viernheim und Wohnen 60plus über ihr Angebot und ihre Ansprechpartner. „Gut, dass es sowas auch für uns Ältere gibt“, meinen zufriedene Besucher zu dem Infotag. Beim Verein „Brücke“ werden die Mitglieder über den Vereinszweck aufgeklärt – die gegenseitige Hilfe. Das kann das Einkaufen sein, den Hund auszuführen oder einfach nur für ein Gespräch da sein.

„Drei Personen haben direkt eine Beitrittserklärung mitgenommen“, freut sich Ria Bretschneider. Eberhard Schmitt-Helfferich von der städtischen Seniorenberatung hat allerhand Informationsmaterial dabei. „Sogar der Landrat hat gestaunt, wie groß das Angebot hier in Viernheim für Senioren schon ist“, sagt Schmitt-Helfferich. Christian Engelhardt gehörte ebenfalls zu den Besuchern des Infotags und machte sich ein Bild von den Angeboten der Aussteller. Der Landrat erfuhr so etwas über das Demenznetz, das Programm und das Konzept der Seniorenbegegnungsstätte und die Ratgeber zu Ärzten und anderen Anlaufstellen für Ältere. „Sehr gefragt sind auch Informationen zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht“, so Berater Schmitt-Helfferich. su

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