Viernheim

Partnerschaft Stadt empfängt Jugendliche vom Institut Jeanne d’Arc in Franconville

Austauschschüler bauen Brücken

Archivartikel

Viernheim.Die Albertus-Magnus-Schule pflegt seit vielen Jahren enge Beziehungen zu Schulen im Ausland. Dazu zählt auch das Institut Jeanne d‘Arc aus der Partnerstadt Franconville. Derzeit sind 13 französische Schüler in Viernheim zu Besuch und bei Gastfamilien untergebracht. Dort können sie den Alltag und das Leben der europäischen Nachbarn kennenlernen und ihre Sprachkenntnisse vertiefen.

Bürgermeister Matthias Baaß hieß die Delegation am Montagnachmittag im Ratssaal offiziell willkommen. Der Verwaltungschef stellte dabei kurz die Kommune vor, die sich vom kleinen Dorf zur pulsierenden Kleinstadt in der Metropolregion Rhein-Neckar entwickelt habe. Außerdem erinnerte Baaß an seinen jüngsten Besuch in Franconville, als er am Gedenktag zum Ende des Ersten Weltkriegs an einer Feierstunde teilgenommen hatte. In diesem Zusammenhang wies der Bürgermeister auf den Wert von Städtepartnerschaften hin, bei denen sich Menschen, gerade Jugendliche, auf verschiedenen Ebenen treffen, kennenlernen und Freundschaften schließen. Deshalb habe Viernheim auch entsprechende Beziehungen mit Potters Bar in England, Rovigo in Italien und jetzt auch mit Mlawa in Polen aufgenommen. Eine Besonderheit sei die Städtepartnerschaft mit Silly in Burkina Faso, betonte Matthias Baaß.

Rallye durch die Innenstadt

Auf die 13 Schüler aus der französischen Partnerstadt wartete zum Auftakt ein kurzweiliges und lehrreiches Programm, das die AMS-Lehrerinnen Birgit Wollthan und Barbara Stracke vorbereitet hatten. Nach einer Führung durch das Viernheimer Gymnasium gab es Besuche im Unterricht. Im Anschluss an den Empfang im Rathaus stand eine Rallye in der Innenstadt auf dem Plan. Am Dienstag fährt die Gruppe mit der OEG nach Mannheim, wo Besuche im Barockschloss und am Wasserturm sowie eine Führung durch die Quadratestadt unter dem Motto „Historisches und modernes Mannheim“ geplant sind. Am Nachmittag haben die Jugendlichen dann Zeit für einen Stadtbummel.

Die Universitätsstadt Heidelberg ist das Ziel am Mittwoch. Philosophenweg, Alte Brücke, Altstadt, Bergbahn und natürlich das Schloss sind die Sehenswürdigkeiten am Neckar. Ein weiteres Ziel für die Besucher ist Speyer, wo die französischen Gäste unter anderem den Dom besichtigen.

Am Freitag werden die französischen Gäste Abschied nehmen, allerdings gibt es schon bald ein Wiedersehen. Vom 18. bis 24. März ist bereits der Gegenbesuch geplant. Dann werden 23 AMSeln in die Partnerstadt reisen, um das französische Leben zu genießen. JR

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