Viernheim

Ringen SRC müht sich in Adelhausen zu einem 15:15

Auswärtsfahrt mit Hindernissen

Archivartikel

Viernheim.Schon vor dem Auswärtskampf beim TuS Adelhausen standen die Zeichen für den Stemm- und Ringclub nicht besonders gut. Kurzfristig musste vom komfortablen Reisegefährt wegen eines Defekts in einen Linienbus umgestiegen werden. Dann sagte auch noch Mohammed Rachid seine Teilnahme ab. Der Kampf verlief ebenfalls dann nicht so, wie man es sich bei den Südhessen vorgestellt hat. Auch deshalb war man auf Viernheimer Seite mit der Punkteteilung nicht unzufrieden.

Gleich zweimal gaben die SRC-Athleten eine Pausenführung noch aus der Hand. Finn Stromer hatte gegen Nick Scherer allerdings nicht den Hauch einer Chance und musste bereits nach etwas mehr als zwei Minuten als Verlierer von der Matte. Im Schwergewicht hatte sich der SRC dagegen etwas mehr ausgerechnet. Jakub Brylewski startete gegen Felix Kraft vielversprechend und führte zur Pause mit 2:0. Danach änderten sich aber die Vorzeichen. In dem Maße, in dem Kraft stärker wurde, baute Brylewski ab und musste Punkt für Punkt abgeben, so dass es am Ende sogar drei Mannschaftspunkte für Adelhausen gab.

Mirko Hilkert ließ sich anfangs zwar durch einen Beinangriff überraschen, diktierte dann aber das Geschehen, und bei einer 7:2-Führung legte er Luis Reinger aufs Kreuz. In der Klasse bis 98 Kilogramm wurde der Adelhausener Kevin Kähny kampflos Sieger, da die Gäste keinen Gegner stellen konnten. Dann folgte gleich das zweite Malheur. Pascal Hilkert führte bereits mit 9:0 nach der ersten Hälfte, bekam gegen seinen Gegner Zolt Berki danach aber keine Arme mehr hoch. So musste er fast kampflos mit ansehen, wie sich Berki immer näher punktete und kurz vor Schluss sogar die Führung übernahm.

Dies spielte den Viernheimern überhaupt nicht in die Karten, denn nun lag man mit 4:12 im Hintertreffen. Matthias Schmidt konnte dann in einem clever geführten Kampf gegen Marius Quinto die entscheidenden Duftmarken setzen und bescherte dem SRC drei Punkte. Shyukrie Salimov Shyukriev punktete gegen Jakob Sailer fleißig und brachte die Gäste mit einem Überlegenheitssieg wieder ran. Routinier Sascha Niebler hätte danach fast die Überraschung geschafft. Er führte bereits mit 6:2, konnte aber in der letzten Minute dem stürmisch angreifenden Leonhard Zavarin nicht mehr Paroli bieten und verlor buchstäblich in letzter Sekunde mit 6:7.

Florian Scheuer sorgte mit seinem überlegen geführten Kampf gegen David Jancso, der in einem Überlegenheitssieg endete, für eine Zwei-Punkte-Führung. So musste das abschließende Gefecht entscheiden. Sebastian Schmidt traf auf Pascal Ruh, der sich für die Vorkampfniederlage revanchieren wollte. Dies gelang ihm in den ersten drei Minuten und einer 8:3-Führung auch eindrucksvoll. In der zweiten Hälfte setzte Schmidt Ruh aber unter Druck und konnte zweifach punkten. Somit überließ er dem Gegner nur zwei Zähler zum 15:15-Unentschieden. JR

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