Viernheim

Musikkorps Bürgermeister spricht Raumnot der Vereine an

Baaß begrüßt Kooperation

viernheim.Bürgermeister Matthias Baaß hat in einer Stellungnahme die Mitarbeit des Musikkorps im Projekt „Musik hoch drei“ im Kern begrüßt. Bereits seit vielen Jahren unterstütze die Stadtverwaltung Überlegungen der Musikgruppen Herolde, Stadtorchester (ehemals bekannt als Kolping-Kapelle) sowie des Feuerwehr-Musikkorps, enger zusammenzuarbeiten, teilt Baaß auf Anfrage dieser Zeitung mit. „Sie alle haben die gleiche Herausforderung vor Augen: Wie sichern wir die Zukunft bei abnehmender Anzahl von Musikern?“

Im März 2018 habe Baaß allen drei Gruppen signalisiert, dass die Stadt den angelaufenen Prozess einer Zusammenarbeit der drei Musikvereine bis hin zur möglichen Fusion weiterhin unterstützen werde. Anschließend hätten die drei Gruppen weiter stark kooperiert, wie sich beim Stadtfest 2018 gezeigt habe.

Proberaum für Zusammenarbeit

Mit dem 1. Februar konnte die Stadt Viernheim einen Raum der Stadtwerke im Hallenbad anmieten, der für diese Proben zur Verfügung steht. „Neben einer Reihe von Detailfragen war es sehr wichtig, einen Proberaum zu haben. Einen solchen Raum in der Praxis zu finden, ist weit schwieriger als man sich vorstellt“, fügt Baaß hinzu. Er freue sich, dass das Projekt „Musik hoch drei“ nun Gestalt annehmen könne.

Zur Auseinandersetzung der Musiker mit der Feuerwehr teilt Baaß mit: „Das Handeln der Einsatzabteilung der Feuerwehr der Stadt Viernheim bei ihrer Jahreshauptversammlung hat einen kleinen Aspekt aus einem größeren Gesamtzusammenhang beleuchtet.“ Die Feuerwehr möchte sich, wie berichtet, per Satzungsänderung endgültig von ihrem Musikkorps verabschieden. Ein Votum der Stadtverordneten-Versammlung ist für diesen Schritt notwendig. Proben im Feuerwehrhaus finden bereits nicht mehr statt. gna

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