Viernheim

Fußball-Kreisliga TSV Amicitia tritt morgen beim Mitfavoriten TSG Lützelsachsen an

Becks Buben sollten sich nicht aufs Glück verlassen

Archivartikel

Viernheim.Der ersten Mannschaft des TSV Amicitia Viernheim ist als Neuling mit einem Heimsieg in der Kreisliga Mannheim ein guter Start gelungen. Beim 2:1-Erfolg über Turanspor Mannheim war am Ende aber auch etwas Glück im Spiel.

Darauf sollten sich Becks Buben am Sonntag (15 Uhr) aber nicht verlassen, denn dann geht es zum Mitfavoriten TSV Lützelsachsen. Die Bergsträßer haben sich über Jahre durch eine gute Jugendarbeit eine Basis für die Herrenteams geschaffen, so wie es die Viernheimer derzeit auch praktizieren. Lützelsachsen hat in der vergangenen Saison sogar lange um die Meisterschaft und den Aufstieg in die Landesliga mitgespielt, ehe am Ende dann noch etwas die Luft ausgegangen ist.

Trainer des Gegners im Tor

In der Abschlusstabelle stand schließlich ein guter vierten Platz zu Buche. Der Saisonstart ist allerdings nicht geglückt, am ersten Spieltag gab es bei der zweiten Mannschaft des VfB Gartenstadt eine 1:3-Niederlage. Für den neuen Trainer Rick Hutter, der auch als Torhüter im Einsatz war, ist das kein Beinbruch.

Am Ende soll wieder ein Platz im oberen Tabellendrittel herausspringen. Gegen Viernheim soll deshalb ein Sieg her, auch um der jungen Mannschaft das nötige Selbstvertrauen für die weiteren Aufgaben zu geben. Als Titelfavoriten für die neue Runde sieht Hutter die SpVgg Wallstadt und den amtierenden Vizemeister FK Srbija Mannheim.

Dem TSV Amicitia räumt der TSG-Trainer Außenseiterchancen ein. „Die Südhessen sind schwer einzuschätzen, nachdem die erste Mannschaft ein Jahr pausierte.“

Viernheims Trainer Uwe Beck kommen solche Vorschusslorbeeren nicht gelegen. „Wir sind Neuling und müssen uns in der Kreisliga erst einmal zurechtfinden. Wie schwer das ist, haben wir gegen Turanspor gesehen, als der Sieg am seidenen Faden hing. Wir müssen unsere Chancen einfach besser nutzen, sonst wird das bestraft.“ Am Sonntag wird es Umstellungen geben, denn Abwehrchef Tilo Schander steht diesmal nicht zur Verfügung.

„Er ist nur sporadisch in Viernheim und fehlt uns“, ist Beck auf der Suche nach Ersatz. Mit Andreas Tatzel (Trainingsrückstand) und Timo Bauer (verletzt) fallen zwei Alternativen aus. Entscheidend dürfte aber die Effizienz im Sturm sein, dann allzu viele Gelegenheiten wird die TSG-Deckung auf dem heimischen Kunstrasenplatz gegen die Blaugrünen sicher nicht zulassen.

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