Viernheim

Musik Singkreis St. Aposteln probt im Internet / Chor unterstützt Bauprojekt der Auferstehungsgemeinde

Benefizkonzert bleibt das Ziel

Archivartikel

Viernheim.Der Singkreis St. Aposteln tritt nicht sehr oft auf. Erst wenn das Programm sitzt, stellt sich der Chor dem Publikum. Das sollte auch im April in der Auferstehungskirche so sein, bis Corona alle Aktivitäten stoppte. Ganz und gar ausbremsen lassen wollen sich die Sängerinnen und Sänger aber nicht, sie üben jetzt im Internet. Diese Singstundenart ist inzwischen Wochenroutine.

Singkreis-Vorsitzender Raimund Käser sah sich und seine Truppe schon um den Lohn monatelanger Arbeit gebracht. Kurz vor der Konzertreife blieb der Chor stumm. Damit die Probenarbeit nicht umsonst ist, suchte Käser nach einem Ausweg und fand Hinweise beim Berliner Chorverband, der bereits ähnliche Wege geht.

Anspruchsvolles Programm

Zusammen mit Dirigentin Martina Egli tastete sich die Gruppe an das Singen im Web heran und hatte dabei zu Beginn einige technische Hürden zu bewältigen. Diese seien nun weitgehend überwunden, heißt es in einer Mitteilung des Singkreises. Die Übungseinheiten seien zwar kein vollwertiger Ersatz für die gewohnte Chorarbeit, durch Stimmproben könnten aber die Grundlagen zur Interpretation eines anspruchsvollen Programms erhalten werden.

„Wir verbessern das Woche für Woche“, sagt Käser und betont, dass das Konzertziel weiterverfolgt werde. Mit dem Erlös des Auftritts will der Singkreis die Dachsanierung der Auferstehungskirche am Berliner Ring unterstützen. „Nachdem wir nicht mehr im Kettelerheim proben können und im Bonhoeffersaal der Auferstehungsgemeinde aufgenommen wurden, soll das ein Dank an unsere evangelischen Mitchristen sein“, würdigt Käser das gute ökumenische Miteinander. red

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