Viernheim

Lebenshilfe Verein fiebert Volkslauf entgegen / Besondere Verbundenheit mit IGL seit 25 Jahren

Berührungsängste gemeinsam abbauen

Archivartikel

Viernheim.Als Teil des Familiensporttages am Sonntag, 2. September, findet um 14 Uhr wieder der Volkslauf statt, der vom engagierten Team der IGL Viernheim (Interessengemeinschaft der Langstreckenläufer) um Alice Martin ausgerichtet wird. Dieses sportliche Highlight wirft auch bei der Lebenshilfe bereits seinen Schatten voraus, denn bei dieser Veranstaltung steht immer auch der soziale Aspekt im Mittelpunkt.

Seit vielen Jahren beteiligt sich eine Gruppe der Lebenshilfe aktiv an diesem Lauf. Dabei ist die Vorfreude auf dieses Ereignis bei den behinderten Menschen riesengroß. „Gerade solche Tage fördern den zwischenmenschlichen Umgang unter behinderten und nichtbehinderten Menschen und helfen Berührungsängste abzubauen. Ehrensache, dass sich unsere Sportgruppe und viele weitere Mitglieder auch am diesjährigen Lauf sportlich beteiligen“, erklären die Verantwortlichen. „IGL Viernheim und Lebenshilfe – eine Verbindung die mehr als 25 Jahre besteht und in dieser Form ihresgleichen sucht“, sagt Robert Miltner, Vorsitzender der Lebenshilfe Viernheim.

Bis 2012 hatte die IGL unter der Führung von Alice Martin und ihrem engagierten Team den Viernheimer Wohltätigkeitslauf durchgeführt, diese einzigartige Veranstaltung war nach Ansicht der Interessengemeinschaft 22 Jahre lang ein Highlight im Viernheimer Veranstaltungskalender – wobei die jeweiligen Erlöse ausnahmslos der Lebenshilfe zur Verfügung gestellt wurden. Auch bei dieser Veranstaltung soll der Erlös aus Kaffee und Kuchenverkauf wieder der Lebenshilfe zur Verfügung gestellt werden. „Unsere Sportler freuen sich seit langem auf diese Veranstaltung“, betont Miltner. „Aufgrund ihrer Behinderung können aber leider nicht alle Menschen aktiv am Volkslauf teilnehmen – und dennoch bieten gerade solche besonderen Aktivitäten auch als Zuschauer eine gelungene Abwechslung vom Alltag und bereiten immer große Freude.“

Beim geselligen Zusammensein im Sportgebiet West bieten sich Chancen, einander näher zu kommen und bestehende Berührungsängste abzubauen. Das trägt wesentlich zur Verbesserung des täglichen Miteinanders bei. „Es wäre schön, wenn nicht nur viele unserer Mitglieder den Weg in das Sportgebiet West finden würden, sondern auch alle interessierten Viernheimer“, wünscht sich Miltner. red

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