Viernheim

Nibelungenschule Aktive Projektwoche bereitet Schülern viel Spaß / Morgen um 15 Uhr beginnt das große Schulfest

Bewegung und Spaß stehen im Vordergrund

Viernheim.Ivonne Kamuff wirft 20 Tennisbälle quer über den Schulhof. Sofort stürzen die Schüler auf ihren Rollschuhen und Inlineskates hinterher – manche fahren schnell und sicher über den Hof, andere sind noch wackelig und peilen lieber den Ball an, der am nächsten liegt.

Mit einem, zwei oder sogar drei gesammelten Bällen in der Hand geht es zurück zur Lehrerin. Der eine oder andere verliert da schon mal das Gleichgewicht – gut, dass die Schüler ihre Schutzausrüstung tragen und das richtige Fallen und Aufstehen geübt haben. Das Inlineskaten ist nur ein Teil während der Projektwoche in der Nibelungenschule. Das große Thema ist „Sport und Spiel“ – es gibt nur Projekte, bei denen Bewegung und Spaß im Vordergrund stehen. Die Angebote sind jeweils für die Erst- und Zweitklässler sowie für Dritt- und Viertklässler konzipiert – manche Themen gibt es deshalb sogar doppelt.

So üben sich gleich zwei Gruppen im Yoga - erst getrennt, dann zeigen Erst-, Zweit-, Dritt und Viertklässler auch gemeinsam den Sonnengruß. Sportlehrer Peter Schulteis hat kleine Olympioniken um sich versammelt und probiert olympische Disziplinen auf Grundschulniveau aus. „Stock zu hoch, die andere Mannschaft bekommt einen Freistoß“ unterbricht er kurz das Spiel mit den Hockeyschlägern.

Der olympische Geist weht auch in der Turnhalle der Schule. Lehrerin Regina Krauß hat aber eher Wintersportarten aufgebaut. Auf Teppichresten geht es stehend die Bank hinunter, die schräg an die Sprossenwand gelehnt wurde - und mit einem kleinen Sprung landen die Schüler wie die Skispringer auf der Matte. Nicht ganz so actionreich, aber genauso spaßig sind die Spiel-Projekte. Da werden Murmelbahnen aus Schuhkartons, Papierrollen und Strohhalmen gebastelt oder erste Kenntnisse im Skat erworben.

Neben den Lehrern haben sich auch Eltern bei der Projektwoche eingebracht. Sie helfen beim Projekt Turnen oder bieten Karate an oder sogar ein Zirkusprojekt. Heike Hofmann und Alexandra Koch üben mit den Erst- und Zweitklässlern kleine Kunststücke in Akrobatik und Jonglage. Ihre „Feuerbälle“ basteln sich die Schüler selbst - aus Stoff und knallbuntem Krepppapier sind sie ganz ungefährlich und sehen trotzdem toll aus, wenn sie kunstvoll durch die Luft geschlenkert werden. Was die Artisten in den Projekttagen gelernt haben, wird natürlich bei zwei Aufführungen gezeigt.

Die Projektwoche endet nämlich am morgigen Freitag mit einem großen Schulfest. Es beginnt um 15 Uhr mit einer gemeinsamen Eröffnungsfeier im Schulhof. Anschließend gibt es bis 18 Uhr Einblicke in die einzelnen Projekte. su

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