Viernheim

Lernmobil SPD-Vorsitzender zu Besuch in Viernheim

Bildung auch am Nachmittag

Archivartikel

VIERNHEIM.Gemeinsam mit Nathalie Burkert und Philipp Ofenloch, den Vertretern der Viernheimer und Bürstädter Jusos, tauschte sich der Vorsitzende der SPD Bergstraße und Landtagskandidat der Sozialdemokraten im Wahlkreis Bergstraße-West, Marius Schmidt, mit den Vertretern des Vereins Lernmobil gedanklich aus. Dr. Brigitta Eckert und Dr. Gerd Baltes stellten den Verein und seine Arbeit vor und schilderten die aktuellen Projekte des laufenden Jahres.

„Bald werden wir mit dem Programm ‚Als Familie sind wir stark‘ die Fortsetzung unsers Väterprogramms der Öffentlichkeit präsentieren können. Das Konzept ist kurz vor der Fertigstellung. Damit wollen wir Familien von Geflüchteten in einem Kurs Anregungen für ein Familienleben im für sie neuen Kulturkreis geben. Die Kurse sollen in den Kommunen Lampertheim, Viernheim und Bürstadt starten“, so Eckert.

Burkert, Ofenloch und Schmidt zeigten sich vom Konzept, das ihnen von den Lernmobil-Verantwortlichen vorgestellt wurde, überzeugt. „Wir möchten gerne das Ankommen von Geflüchteten in unserer Kultur erleichtern, Unterschiede durch verschiedene Herkünfte abbauen und dafür sorgen, dass Integration aktiv durch Bildung auf Basis unserer Werte und Normen stattfindet. Daher werden wir uns in unseren Kommunen dafür stark machen, dass das Programm umgesetzt wird zumal es bereits ausfinanziert und damit kostenlos für unsere Städte ist“, waren sich die drei SPD-Vertreter einig.

Rahmenbedingungen nicht gut

Ein weiteres Thema war die Lage bei der Schülerbetreuung am Nachmittag. Baltes unterstrich am Beispiel der Übernahme der Trägerschaft an der Hofheimer Nibelungenschule, dass die Rahmenbedingungen derzeit nicht gut seien: „Die langwierige Ausschreibung, die nicht mehr auskömmliche Finanzierung und die begrenzten Möglichkeiten für unsere Arbeitnehmer machen uns das Leben derzeit schwer.“

Schmidt sicherte in seiner Funktion als Parteivorsitzender Unterstützung zu: „Betreuung für den ganzen Tag wird immer mehr nachgefragt. Wir möchten gute Bildung auch am Nachmittag ermöglichen. Daher werden wir uns dafür einsetzen, die Bedingungen zu entbürokratisieren, zu verbessern und auskömmlich zu finanzieren, um unseren Trägern die Möglichkeit einzuräumen, ihre Aufgabe bestmöglich zu erledigen.“ red

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