Viernheim

Freiwilligentag Der 15. September wirft seine Schatten voraus / Viernheim zum 13. Mal mit von der Partie

Blauer Würfel zieht die Menschen an

Archivartikel

Viernheim.Bis zum Freiwilligentag am 15. September ist es zwar noch ein Weilchen hin, die traditionelle Solidaritätsaktion wirft aber schon jetzt ihre Schatten voraus. Genau so wie der große blaue Würfel, der an der Einfahrt des Rhein-Neckar-Zentrums gestern aufgestellt wurde und von den Autofahrern, den Radfahrern, den Fußgängern und den OEG-Reisenden nicht zu übersehen ist.

Das dort zu lesende Motto „Wir schaffen was“ bringt die Sache immer noch auf den Punkt. In einem Pressegespräch vor Ort war allen Beteiligten die Vorfreude anzumerken, denn neben der ehrenamtlichen Arbeit kommt auch immer wieder jede Menge Spaß dazu. Erster Stadtrat Jens Bolze lobte die Organisatoren für deren Engagement zum Freiwilligentag 2018, denn wieder einmal wurden allein in Viernheim 29 verschiedene Projekte gemeldet.

30er-Marke im Visier

Ein besonderer Dank ging an das Rhein-Neckar-Zentrum, das auf dem Stadtplatz wieder das Abschlussprojekt ausrichtet, und damit für einen lockeren Ausklang sorgt. Bolze: „Die 30er-Marke würden wir wieder gerne knacken und auch die Teilnehmerzahl von 900, wie im vergangenen Jahr. Wer noch eine Idee hat oder sich an einem Projekt beteiligen möchte, kann sich gerne beim Amt für Kultur, Bildung uns Soziales melden“. Für Roderick Haas vom Organisationsteam „Freiwilligentag Metropolregion Rhein-Neckar“ ist es ebenfalls beeindruckend, wie gut das in der Brundtlandstadt funktioniert, und das jedes Jahr: „Dass sich die Stadt beim Freiwilligentag so stark engagiert ist nicht überall der Fall. Auch die Unterstützung durch das Centermanagement ist eine große Hilfe, gerade wenn es darum geht das Projekt bekannt zu machen und Aufmerksamkeit zu wecken. Nicht zu vergessen die vielen Vereine, Organisationen und Helfer, die diesen Tag mit Leben füllen“.

Da Viernheim den Freiwilligentag in jedem Jahr ausrichtet, kann diesmal schon die 13. Auflage gefeiert werden. Die Metropolregion Rhein-Neckar hat einen zweijährigen Rhythmus gewählt, und macht deshalb erst das halbe Dutzend voll. Auch diesmal sind wieder zahlreiche kleiner Gemeinde, aber auch Großstädte beteiligt, deren Bürgen sich in den Dienst der guten Sachen stellen. Dabei kamen zuletzt insgesamt immer über 8000 Helfer zusammen.

Der Freiwilligentag ist eine der Vorzeigeaktivitäten Viernheims. Dabei stellen immer wieder mehrere Hundert freiwillige Helfern ihre Arbeitskraft einen Tag lang in den Dienst der guten Sache und unterstützen Kindergärten, Schulen oder Vereine bei gemeinnützigen Aktivitäten. Alle Projekte können im Internet oder in einer Broschüre nachgelesen werden. Wer sich noch einbringen möchte, sollte sich Horst Stephan oder Stephanie Schmitt vom lokalen Organisationsteam anmelden. Meist helfen Menschen, die ohnehin in verschiedenen Organisationen engagiert sind, es ist aber auch eine gute Gelegenheit für Neubürger die Stadt und deren Bewohner näher kennenzulernen.

Allein für Viernheim sind bis jetzt 29 Aktionen angemeldet. Center-Manager Patrick Steidl sorgt wieder für das große Finale. Auf dem Stadtplatz des Rhein-Neckar-Zentrums treffen sich dann alle Helfer zum Abschlussfest. „Wir haben eine tolle Band gewinnen können. Derzeit wird noch das kulinarische Programm ausgearbeitet“ verspricht sich Steidl wieder ein buntes Ende eines arbeitsreichen Tages. JR

Info: Anmeldungen sind auf wir-schaffen-was.de möglich.

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