Viernheim

Jubiläum Ortsverein feiert im Museum und zeigt Ausstellung

Blick zurück auf 100 Jahre AWO

Viernheim.100 Jahre AWO – Erfahrung für die Zukunft: Unter diesem Motto feiert der Viernheimer Ortsverein am Samstag, 15. Juni das 100-jährige Bestehen der Arbeiterwohlfahrt im städtischen Museum, zusammen mit der Kindertagesstätte Pirmasenser Straße. Laut einer Pressemitteilung sind Mitglieder und Freunde der Viernheimer AWO eingeladen, ab 13.30 Uhr in den Museumsgarten zu kommen. Die Aktivitäten starten ab 14 Uhr.

Zur Jubiläumsfeier gehört unter anderem ein Kinderfest. Die Aktionen wie etwa Lieder, Stationsspiele von früher und heute sowie Kindertheater stellen einen Bezug zum Geburtstag und zu der Frage her, wie das Leben vor hundert Jahren war. Die AWO präsentiert sich außerdem mit einer Roll-Up-Ausstellung zu ihrer Geschichte.

Dabei geht es sowohl um die Entwicklung der deutschlandweiten Bewegung als auch den Kreisverband Bergstraße und den Ortsverein Viernheim. Dazu werden mehrere Tafeln mit Viernheimer Presseartikeln präsentiert.

Arbeitsgemeinschaft der SPD

Im Eingangsbereich des Museums begrüßt der Vorstand die Gäste und weist auf die „Geschichten-Ecke“ des Ortsvereins hin. Dort wird Gelegenheit sein, die Wandzeitungen zu studieren und mit AWO-Aktiven zu plaudern. Die Ausstellung „100 Jahre AWO“ wird nach dem Jubiläumsfest noch bis 28. Juni zu den Öffnungszeiten der Stadtbücherei in der Kulturscheune (Satonévri-Platz) zu sehen sein.

1919 wurde die AWO auf Initiative der Reichstagsabgeordneten Marie Juchacz als Arbeitsgemeinschaft der SPD gegründet. Der Viernheimer Ortsverein entstand 1924. 1933 wurde die AWO von den Nationalsozialisten verboten. 1946 formierte sich der Hauptausschuss der Arbeiterwohlfahrt in Hannover. Im gleichen Jahr wurde der Viernheimer Ortsverein neu gegründet. red/fhm

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