Viernheim

Chapeau, Chaiselongue!

Archivartikel

Martin Schulte zum Engagement des Vereins

Es ist ein hoher Anspruch, den sie im Namen tragen, die Macherinnen und Macher: „Chaiselongue – Kunst und Soziales“. Und sie werden ihm gerecht. Die rührigen Kulturschaffenden sind jetzt seit acht Jahren als Chaiselongue in Viernheim aktiv und haben regelmäßig einen Teil der Einnahmen durch den Kartenverkauf an soziale Einrichtung weitergegeben. So, wie es der Name verspricht.

Das Coronavirus beziehungsweise die Maßnahmen zum Schutz davor haben die aktuelle Saison außer Kraft gesetzt. Höhere Gewalt. Eine Veranstaltung nach der anderen wurde gestrichen. Damit ist Chaiselongue als Veranstalter bekanntlich einer von sehr vielen. Die Viernheimer Crew taucht dennoch aus der Masse auf: Sie bezahlt den Künstlern trotz Ausfall die vereinbarten Gagen – vom Ersparten, von dem Geld, das ihnen die Leute in den Jahren vor Corona eingespielt haben. Wir erleben die Vorstandsleute im Gespräch sehr nachdenklich. Sie sind bei den Künstlern. Aber nicht nur in Gedanken – sondern mit ihrer Haltung.

Chapeau, Chaiselongue!

 
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