Viernheim

Hauptversammlung Vorstand des MGV Liederkranz blickt auf vergangene Aktivitäten zurück / Geselligkeit spielt große Rolle

Chor macht bei vielen Auftritten auf sich aufmerksam

Archivartikel

Viernheim.Bei der Jahreshauptversammlung des MGV Liederkranz standen keine Neuwahlen und keine Ehrungen an, deshalb nahm die Jahreshauptversammlung einen zügigen Verlauf. Vereinsvorsitzender Werner Sindermann blickte in seiner kurzen Begrüßung auf das vergangene Jahr 2018 zurück.

„Die wichtigste Person ist unsere Dirigentin Edith Schmitt, sie fordert und sie fördert uns“, sagte Sindermann und bedankte sich bei der Chorleiterin ebenso wie bei seinen Mitstreitern im Vorstand. Schrift- und Geschäftsführer Peter Weiröther stellte die Veranstaltungen und Aktivitäten im ausführlichen Jahresbericht genauer vor – von der ersten Singstunde über die verschiedenen Auftritte bis zu den eigenen Festen. Höhepunkt des Jahres war das große Open-Air-Konzert im Viernheimer Heimatmuseum, mit dem der Liederkranz das Publikum begeistern konnte.

Gesanglich trat der Chor bei einem Beratungssingen und vielen Freundschaftssingen in Erscheinung. Die Geselligkeit stand beim Ehrungsabend, der Teilnahme am Fastnachtszug, beim Viernheimer Stadtfest, beim Schlachtfest am Vatertag, beim Tagesausflug, dem Tag der offenen Tür zum 20-jährigen Bestehen des Domizils und der Weihnachtsfeier im Vordergrund. „Auf das Oktoberfest mussten wir verzichten. Die Aufwendungen standen nicht mehr im Verhältnis zu den Umsatzzahlen“, berichtete Weiröther. Unter der Leitung von Edith Schmitt und Vizedirigent Artur Hamburger absolvierte der Chor im vergangenen Jahr insgesamt 56 Termine – 41 Singstunden und 15 weitere Auftritte.

Mitgliederzahl sinkt

Rechner Dieter Krug erwähnte nach seinem Kassenbericht, dass es zahlreiche Rückbuchungen gegeben habe, weil Mitglieder ihre geänderte Bankverbindung nicht mitgeteilt hätten. Künftig solle jedes Mitglied darauf achten, dass der Verein zeitnah über Bank- und Kontenwechsel informiert wird.

Die Liederkranz-Familie zählte zum 31. Dezember 662 Mitglieder. Die Zahlen seien erneut rückläufig. Angesichts der sinkenden Mitglieder- und damit auch Beitragszahlen rief Weiröther dazu auf, mehr Werbung für den Verein zu machen. Nicht nur neue Sänger könne man brauchen, sondern ebenso die fördernden Mitglieder. „Für 24 Euro im Jahr kann man traditionellen Chorgesang unterstützen“, schloss der Schrift- und Geschäftsführer seinen ausführlichen Bericht. su

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