Viernheim

Sommerbühne Der in Viernheim wohnhafte Sänger beendet mit seinem Auftritt die beliebte Veranstaltungsreihe

Claus Eisenmann mittendrin

Archivartikel

Viernheim.„Wo isser denn?“ So fragten sich viele Besucher der Viernheimer Sommerbühne am Sonntagabend. Sie konnten Claus Eisenmann zwar hören, aber einfach nicht entdecken. Der Sänger hatte sich nämlich, so wie er es eigentlich immer macht, gleich beim ersten Lied mitten unter das Publikum gemischt und den Kontakt zu seinen Fans ausgiebig gepflegt.

Die dankten ihm umgehend, klatschten im Rhythmus, sangen lauthals mit und sorgten so für eine gute Stimmung beim letzten Tag der beliebten Konzertreihe. Zu Beginn hatten Sommerbühnen-Organisator Kai Kemper und Bürgermeister Matthias Baaß „von der besten Sommerbühne überhaupt“ geschwärmt.

Veranstalter sehr zufrieden

Das galt sowohl für die Besucherzahlen bei den acht Konzerten auf dem Rovigo-Platz, die vier Wochen lang das Festgelände zwischen Hallenbad und Goetheschule füllten, wie auch für die Qualität der Musikgruppen. „Dafür gebührt allen Beteiligten ein großes Lob, denn es bedarf schon einer guten Vorbereitung und zahlreichen Sponsoren, damit alles wie erhofft funktioniert“ so Baaß. Ein großes Dankeschön gab es dann auch für den Wettergott, der diesmal einen Schirmherren überflüssig machte. Claus Eisenmann war als Schlusspunkt prädestiniert. Der Sänger ist schließlich in Viernheim zuhause, hatte aber schon zuvor zahlreiche Fans in der Brundtlandstadt gewinnen können. Mittlerweile betreibt der Sänger der Söhne Mannheims im Familiensportpark West unter dem Namen „Zum Sohnemann“ die dortige Minigolfanlage. „Der Claus ist der am besten singende Minigolfanlagenbetreiber Deutschlands“, so die Aussage von Xavier Naidoo vor vier Wochen bei der Eröffnung. Davon konnten sich auch die Besucher der Sommerbühne überzeugen.

Der Sänger versteht es, immer wieder seine Anhänger zu begeistern, sucht sich bei seinen musikalischen Wanderungen durch die Tischreihen vornehmlich weibliche Fans für ein kurzes Duett oder ein Schwätzchen aus.

Auf eine Liveband verzichtete Eisenmann auch diesmal, bringt die Musik in einer Umhängetasche mit. So kamen die Lieder aus dem Smartphone oder dem Tablet, gesungen wurde allerdings live. Die Auswahl der Stücke zeigte die Bandbreite, über die der ausgebildete Opernsänger verfügt.

„Proud Mary“ von Ike & Tina Turner, „Pretty Woman“ von Roy Orbison, „Und wenn ein Lied deine Lippen verlässt“, „Meine Stadt“ und „Vielleicht“ von den Söhnen Mannheims, „Über den Wolken“ von Reinhard May, „Suspicious Minds“ von Elvis Presley, „New York, New York“ und „My Way“ von Frank Sinatra und „Can You Feel The Love Tonight“ von Elton John, immer war das Publikum präsent. Deshalb gab es am Ende auch mehr als eine Zugabe, ehe auf der Sommerbühne für dieses Jahr der letzte Vorhang fiel.

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