Viernheim

Aktionstag Schillerschüler präsentieren Ergebnisse ihrer Projektarbeit / Zweitklässler erzählen Geschichte vom „Regenbogenfisch“

Clowns und Artisten treten auf

Viernheim.. „Was, viel zu teuer!“, schimpft Gregs Vater, kauft seinem Sohn aber dann doch das Waldhorn. Und obwohl er gar nicht spielen kann, strengt sich der Junge im Schulorchester mächtig an. Die Viertklässler führen beim Schulfest einige Szenen aus „Gregs Tagebuch“ vor. Bei den Projekttagen haben sie sich drei Tage lang mit dem Comic-Roman beschäftigt und versetzen sich nun in die Figuren hinein. So wird das Buch tatsächlich lebendig – wie es auch das Thema der Projekttage war (wir berichteten).

Beim Schulfest zum Abschluss stellen die Grundschüler die Ergebnisse ihrer Projektarbeit vor. Bevor es aber rund geht im Schulhaus und die Besucher zu den Klassensälen strömen, begrüßt Schulleiterin Stefanie Brand auf dem Schulhof die Gäste. Die offizielle Eröffnung kommt vom Chor, der unter der Leitung von Stefanie Enders vier Lieder vorträgt. Danach zieht es aber alle Schüler und Eltern ins Schulgebäude zu den Ausstellungen und Vorführungen.

Neben den Szenen aus Gregs Tagebuch hatten die Viertklässler auch eigene Comic-Figuren gezeichnet oder sich neue Greg-Geschichten ausgedacht, die im „Comic-Museum“ ausgestellt sind. Bilder mit lebensgroßen Figuren weisen auf die Aktionen bei den Viertklässlern hin.

Theater mit Stabpuppen

Gewichtheber, Seiltänzerin, Dompteur und viele Clowns stimmen auf den „Zirkus Tamtini“ ein. Die Schüler zeigen, welche Artistik-Einlagen sie geübt haben oder jonglieren mit den bunten Bällen. Die Bälle haben sie selbst hergestellt – aus Sand, Folie und vielen bunten Luftballons.

Vom Zirkus geht es direkt in die Tiefen des Meeres. Die Zweitklässler haben sich der Geschichte des „Regenbogenfischs“ angenähert. Sie haben Stabpuppen für ihr eigenes Schattentheater und Aquarien gebastelt. Mit Instrumenten wird die Geschichte vertont. Jedes Orff-Instrument steht für ein anderes Tier, und je nach Geschichte erklingen Xylophon, Glockenspiel, Rassel oder Ratsche. Eine andere Gruppe verkauft Seifen, die passenderweise in Seepferdchen- oder Muschelform gegossen sind.

Vor den Räumen der Erstklässler werden die Eltern von einem großen Elmar-Bild begrüßt. Jedes Kind hat einen Teil des buntkarierten Elefanten angemalt. Außerdem gibt es ein eigenes Elmar-Buch, das sich die Besucher anschauen können. Und sie probieren die individuellen Brettspiele aus. Wer beim Erkunden der lebendig gewordenen Bücherwelt durstig und hungrig wird, kann sich vom Schulelternbeirat mit Speisen und Getränken versorgen lassen.

Der Erlös des Schulfestes wird übrigens in Lesestoff investiert. „Unabhängig von dem Thema unseres Festes hat der Schülerrat einen Vorschlag gemacht, wohin die Einnahmen gehen sollen“, erzählt Stefanie Brand. In allen Klassen habe man sich neue Bücher für die Bücherei gewünscht. Die ersten Lektüren können die Eltern auch direkt beisteuern: Am Verkaufstisch können sie ein Buch erwerben, das direkt in den Bestand der Bücherei geht. su

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