Viernheim

Austausch Albertus-Magnus-Schule empfängt 21 französische Jugendliche / Fachbereichsleiterin hofft auf bleibenden Kontakt

„Der Traum eines jeden Lehrers“

Viernheim.Das Chaos, bis jeder der 40 Schüler der Albertus-Magnus-Schule und der Austauschgäste aus Nantes in Frankreich gestern zum Fototermin seinen Partner gefunden hatte, war schnell beendet. Wenn auch die Aufforderung von Birgit Wollthan, Fachbereichsleiterin für Französisch – „jetzt sucht jeder mal seinen Austauschpartner“ – durchaus für kurze Verwirrung gesorgt hatte. Dabei kennen sich die 19 Achtklässler aus Viernheim und ihre 21 Gäste aus dem westfranzösischen Nantes bereits bestens. Vom 15. bis zum 22. März waren sie zu Gast in der Stadt am Atlantik.

Gestern bekamen die jungen Franzosen gemeinsam mit ihrer Deutschlehrerin Ulrike Kirchesch-Aichelin – einer ehemaligen Lehrerin aus Viernheim – und deren Kollegen Guy Bénarouche einen ersten Eindruck der Albertus-Magnus-Schule. Die Stimmung war bis auf den kurzzeitigen Trubel während des Fototermins ausgelassen. „Die Freude auf die gemeinsame Zeit während des Austauschs ist bei unseren Schülern und den französischen Gästen wirklich groß“, freute sich Wollthan, die mit ihrer Kollegin Gabriele Tauber den Austausch organisiert. Der vergangene Besuch in Nantes prägte die Viernheimer Jugendlichen. Die Schule sei wesentlich strenger, gab Wollthan die Gefühlswelt ihrer Achtklässler wieder. „Es gibt eine Art Ruheraum, in dem Störenfriede schon mal eine ganze Woche sitzen und arbeiten müssen – das hat unsere Jungs und Mädels wirklich beeindruckt.“ Der einwöchige Austausch mit der französischen Partnerschule erfreut sich bei den Achtklässlern der Albertus-Magnus-Schule großer Nachfrage.

Dieses Jahr musste sogar gelost werden, wer einen der begehrten Plätze ergattert. Bei den Schülern im Alter zwischen zwölf und 14 aus Nantes seien mehrere Schüler aus verschiedenen Klassen ausgewählt worden.

Ausflüge und Stadtrallye

Noch bis Dienstag, 17. April, bleiben die Gäste in den Viernheimer Familien. Gestern ging es auf eine Rallye durch die südhessische Stadt. Neben einem Besuch des deutschen Unterrichts erkunden die insgesamt 40 Jugendlichen gemeinsam die Städte Heidelberg, Frankfurt und Speyer.

Wollthan hofft, dass die Schüler auch weiterhin in Kontakt bleiben: „Wenn über den Austausch hinaus Freundschaften entstehen, ist das der Traum eines jeden Lehrers.“

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