Viernheim

Ehrung Stadt würdigt Leistungen von Dirk Dechant und Sami Jakob

Deutsche Meister im Kickboxen

Viernheim.Dass Viernheim viele erfolgreiche Sportler hat, ist hinlänglich bekannt und wird bei der jährlichen Ehrungsveranstaltung im Kinopolis deutlich zum Ausdruck gebracht. Bei ganz außergewöhnlichen Erfolgen lädt die Stadtspitze sogar zu einer besonderen Würdigung ins Rathaus ein. Mit Dirk Dechant und Sami Jakob vom Team Body-Attack wurden nun zwei frisch gebackene deutsche Meister im Kickboxen empfangen.

Bürgermeister Matthias Baaß räumte bei der Feierstunde ein, kein Experte in dieser Sportart zu sein. „Ich habe mich allerdings etwas eingelesen und festgestellt, dass Kickboxen mittlerweile einen großen Zuspruch erlebt. In Viernheim bietet das Team von Body-Attack schon seit vielen Jahren die Möglichkeit, diesen Kampfsport zu betreiben und kann auch zahlreiche nationale und internationale Erfolge vorweisen“, sagte der Bürgermeister. Er freue sich, dass das Team Body -Attack die Farben Viernheims so hervorragend vertrete.

Gutscheine als Belohnung

Als kleine Belohnung für die erbrachten Leistungen erhielten die beiden Sportler Einkaufsgutscheine. Auch Peter Neuß, stellvertretender Vorsitzender des Sozial- und Kulturausschusses sowie Vorsitzender des Stemm- und Ringclubs (SRC) Viernheim gratulierte zu den Erfolgen. „Ich habe während des Stadtfests im Pfarrgarten davon erfahren und mich riesig für die Sportler gefreut.“ Dirk Dechant und Sami Jakob waren bei den deutschen Meisterschaften der Kickboxer in Eisenach (Thüringen) vertreten und konnten gleich zwei Goldmedaillen erringen. Dirk Dechant wurde Sieger im Leichtkontakt der Herren (Masterklasse bis 74 Kilogramm). Sami Jakob sicherte sich bei der Jugend (ab 69 Kilogramm) die Goldmedaille im so genannten Kick Light.

Intensive Vorbereitung

Aber auch beim Kickboxen, das betonten die Athleten, gelte immer die Devise: ohne Fleiß kein Preis. „Wir trainieren normalerweise vier Mal pro Woche, vor Wettkämpfen sogar bis zu sechs Mal“, machte Dirk Dechant, der selbst als Trainer aktiv ist, auf die Intensität der Vorbereitung aufmerksam.

Kickboxen als Wettkampfdisziplin gibt es seit 1974. In diesem Jahr einigten sich die Gründer des Weltverbandes Wako auf ein neues stilübergreifendes Kampfsystem mit Schutzausrüstung. Durch ein einheitliches Regelwerk wurde es möglich, dass die unterschiedlichen Kampfsysteme wie Taekwondo, Karate, Kung Fu sich im sportlichen Wettkampf miteinander messen können. Bei Wako Deutschland gibt es mittlerweile die sechs Disziplinen Point Fighting, Leicht-und Vollkontakt Kickboxen, Low Kick und K1 Style sowie freie Formen. JR

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