Viernheim

Helmut-Osada-Cup I Handballer der SG Leutershausen gewinnen Finale mit 32:26 gegen die HSG Hanau / Zahlreiche Helfer des TSV Amicitia im Einsatz

Die Roten Teufel holen sich den Pokal

Viernheim.Die Roten Teufel feierten Platz eins: Im Endspiel des 22. Helmut-Osada-Cups gewann die SG Leutershausen mit 32:26 gegen die HSG Hanau und holte den Turniersieg beim Vorbereitungsturnier der Handball-Herrenteams.

„Für uns als Veranstalter ist das überragend: Die beiden Drittligisten stehen im Endspiel, und das kleine Finale bestreiten zwei Badenligateams aus der Region“, freute sich Turnierorganisator Ralf Schaal über einen perfekten Abschluss eines langen Wochenendes. Denn vor dem Finale spielten mit dem TSV Birkenau und dem TSV Amicitia genau die beiden Vereine um den dritten Platz, die seit 1998 an jedem Osada-Cup teilgenommen haben.

Drei Tage lang war hochklassiger Handballsport in der Rudolf-Habrig-Halle geboten, mit spannenden Spielen und teilweise ganz knappen Ergebnissen. Zahlreiche Handballfans verfolgten in der Halle die zwölf Vorrundenspiele und die beiden Finalspiele. Die Zuschauer wurden von den Handballern im Biergarten vor der Halle bestens versorgt.

„Insgesamt sind 150 Helfer im Einsatz“, sagt Abteilungsleiter Jochen Hinz, der stolz ist auf seine Abteilung: „Spieler der anderen Mannschaften, Ehemalige, Jugendtrainer, Eltern, Fördervereinsmitglieder: Alle helfen mit, damit das Turnier eine gelungene Veranstaltung wird.“ Die helfenden Hände waren vor der Halle an der Bonkasse, in der Getränkegondel oder in der „Bruzzelkisch“ mit Pommes und Pasta im Einsatz oder in der Halle bei der Eintrittskontrolle, an der Zeitnahme, am Sprecherpult oder als „Wischer“.

Alle drei Gruppenspiele gewonnen

Wer nicht in der Halle gefordert war und bei den Spielen zuschauen konnte, der musste auf die Ergebnismeldung warten. In der ersten Vorrundengruppe leistete sich Mitfavorit SG Leutershausen keinen Ausrutscher und gewann alle drei Gruppenspiele. Dem TSV Birkenau reichte ein Unentschieden im letzten Spiel gegen den TV Friedrichsfeld, um vor dem Mannheimer Badenliga-Konkurrenten die Platzierungsspiele zu erreichen. Vorjahresfinalist HSG Worms blieb dagegen punktlos – genau wie der Titelverteidiger in der zweiten Vorrundengruppe. Die SG Hedddesheim ging dreimal als Verlierer vom Feld, während Drittligist HSG Hanau dreimal souverän siegte. Der VTV Mundenheim spielte zum Abschluss im direkten Duell mit dem TSV Amicitia um Vorrundenplatz zwei, dabei hatten die Viernheimer hauchdünn die Nase vorn.

Der TSV Amicitia hatte nur wenig Zeit, um Kraft zu sammeln für das Duell mit dem TSV Birkenau. Die hessischen Badenligisten spielten lange völlig ausgeglichen, nur einmal konnte sich Viernheim leicht absetzen. Birkenau egalisierte aber wieder, in der Schlussminute stand es noch unentschieden. Und dann landete der letzte Wurf von Robin Helbig im Netz zum 28:27-Erfolg des TSV Amicitia.

Im Endspiel zeigten die beiden Drittligisten Leutershausen und Hanau hochklassigen Handballsport, auch wenn den Akteuren jeweils schon drei Spiele in den Knochen steckten. Bis in die zweite Hälfte hinein war die Partie ausgeglichen, erst dann konnte sich die SGL entscheidend absetzen und den Turniersieg einfahren.

Von den Viernheimer Zuschauern und den Handballfans aus der Region gab es bei der Siegerehrung viel Beifall für die vier besten Teams. Handballabteilungsleiter Jochen Hinz und sein Stellvertreter Ralf Schaal gratulierten der SG Leutershausen, der HSG Hanau, dem TSV Amicitia und dem TSV Birkenau.

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