Viernheim

Ernährung Outdoor-Kochkurs der Jugendförderung animiert Teams zu geschmacklicher Kreativität

Drei-Gänge-Menu ohne Rezept

Archivartikel

Viernheim.Kartoffelstangen werden frittiert, Burgerbrötchen vorbereitet, Fleischpatties gegrillt, der Salat wird angerichtet und geschmolzene Schokolade über die frischen Fruchtspieße verteilt. Beim Outdoor-Kochen der Jugendförderung zaubern Jugendliche ein leckeres Drei-Gänge-Menü.

Der Kochabend unter freiem Himmel findet als Wettbewerb statt – ganz wie in der Fernsehshow „Grill den Henssler“. Die Jugendlichen werden dazu in zwei Teams aufgeteilt, die gegeneinander antreten. Erste Herausforderung: Es gibt keine Rezepte, nur Zutatenlisten für die einzelnen Gänge. „Sie sollten herausfinden, was mit diesen Zutaten möglich ist“, sagt Lars Prechtl, der das Ferienprogramm für die älteren Kinder organisiert hat.

Von herzhaft bis fruchtig

Bei der Hauptspeise – die Zutaten sind Hackfleisch, Burgerbrötchen, Kartoffeln, Öl – kommen die Mädchen und Jungen schnell auf Burger und Pommes. Auch das Dessert macht keinerlei Probleme: Aus Obst und Schokolade sollen fruchtig-süße Spießchen entstehen. Länger grübeln die Jugendlichen dagegen über die vielen verschiedenen Zutaten der Vorspeise nach. Gut, dass es Unterstützung von Luca Biereth gibt. Der 14-Jährige ist ein begeisterter Hobbykoch und hat das Outdoor-Kochen zusammen mit Lars Prechtl vorbereitet. Er verrät, dass aus Fleisch, Guacamole und Tortilla-Chips ein leckerer Tacosalat werden soll.

Nach vollendeter Vorplanung machen sich die zwei Teams mit Feuereifer ans Werk: Sie rühren die unterschiedlichen Soßen, schälen Kartoffeln, formen die Fleischpatties für die Burger und schneiden das Obst klein. Auf mehreren Kochplatten und Grills wird das Drei-Gänge-Menü gleichzeitig zubereitet. Ganz wie in der Fernsehshow gibt es zwischendurch zudem kleine Wettbewerbe, die sich alle rund ums Kochen drehen – wer kann die längste Kartoffelschale schälen oder am schnellsten Erbsen und Linsen sortieren?

Gemeinsames Essen wichtig

Nach gut drei Stunden kann das Menü schließlich serviert werden. Natürlich wird zuvor Aussehen, Anrichten, Geschmack sowie die Umsetzung von der kompetenten Betreuer-Jury bewertet. „Es geht nicht nur um das Kochen, sondern auch um das gemeinsame Essen“, betont Lars Prechtl. Da ist es auch egal, welches Team sich am Ende mit den meisten Punkten die Siegerurkunden sichern kann.

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