Viernheim

Sommerbühne One Voice Down begeistert auf dem Rovigo-Platz / Mehr als 500 Gäste lauschen den akustischen und elektronischen Klängen

Drei perfekt harmonierende Stimmen

Archivartikel

Viernheim.Die Sommerbühne bleibt ein großer Anziehungspunkt. Am Donnerstag war der Rovigo-Platz mit über 500 Gästen wieder hervorragend gefüllt. Der Besuch lohnte sich, denn das Trio One Voice Down sorgte für einen weiteren Höhepunkt. Geprägt von drei tollen und gut harmonierenden Stimmen sowie einer Auswahl nicht nur bekannter Lieder boten Deborah Lee, Stephan Ullmann und Markus Zimmermann eine außergewöhnliche Show. Das Trio von der linken Rheinseite präsentierte mit Loop-Beats (sich wiederholenden aufgezeichneten Klangfolgen) und akustischen Instrumenten klassische Popsongs auf ihre ganz eigene Art und Weise. Die Stimmen der Künstler harmonierten perfekt miteinander und sorgte so für ein spezielles Hörerlebnis, das beim Viernheimer Publikum bestens ankam.

Silvio Menegatti, Senatspräsident des Club der Gemütlichen (CdG), zählt schon seit einigen Jahren zu den Stammgästen auf der Sommerbühne und ist immer noch begeistert. „Da hat die Stadt eine richtig tolle Veranstaltung geschaffen. Die Musiker sind überwiegend Spitzenklasse und das Ambiente auf dem Rovigo-Platz ist perfekt. Hier kann man wirklich gemütlich den Abend verbringen.“

Auch bei der Auswahl der Lieder traf das Trio den Geschmack der Zuhörer. Stücke wie „Magic“ und „Hymn For The Weekend“ von Coldplay, „Stand“ von Lenny Kravitz, „Faith“ von Stevie Wonder, „Best Of You“ von den Foo Fighters, „New York Minute“ von der Eagles-Ikone Don Henley oder „Be The One“ von Dua Lipa zählen eher zu den weniger bekannten Lieder der Musikstars. Auf besinnliche Balladen wie „Back For Good“ von Gary Barlow folgten heftigere Hits wie „My Sharona“ der Band The Knack.

Später folgte dann noch „Morgens bin ich immer müde“, das einst von Trude Herr interpretiert wurde. Dort heißt es „Wenn tausend Lichter glühen, bin ich jede Nacht ganz groß, und wenn dann noch Musik erklingt, dann geht es los.“ Passender könnte man die Stimmung auf der Sommerbühne nicht beschreiben. Als Zugabe ertönte der Klassiker „Purple Rain“ von Prince in einer extrem langen Version. „Markus und ich sind eingefleischte Fans und wir machen deshalb immer wieder Konzerte, die wir nur diesem Künstler widmen“, verriet Stephan Ullmann.

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